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Aktuelle Afghanistan-Hilfe: Springflut in Qala-i-Naw - WORLD VISION hilft 3000 Menschen

    Qala-E-Naw/Friedrichsdorf (ots) - Als Folge der schlimmsten
Regenfälle in fünf Jahren wurden in den Regionen Qala-i-Naw und Ab
Kamari, beide im Nordwesten Afghanistans, mindestens sechs Personen
getötet, mehrere Hundert Häuser zerstört und über 2000 bis 3000
Menschen obdachlos. Für die schnelle und effiziente Unterstützung der
Betroffenen dankt das Auswärtige Amt WORLD VISION im Voraus.
    
    "WORLD VISION verteilt Hilfsgüter und Medikamente im Auftrag des
UNHCR. Wir erwarten, dass Anfang kommender Woche  diese
Sofortmaßnahmen wieder eingestellt werden können", erklärt WORLD
VISION-Mitarbeiter Ron Maines, der den rund 70000 Euro teuren Einsatz
im Hochwassergebiet leitet.
    
    "Ich bin mit dem Hubschrauber über die Region geflogen, um zu
erkunden, wo unsere Hilfe am meisten gebraucht wird", erklärte Maines
gestern. Da von der Springflut auch zahlreiche Kinder betroffen
seien, habe UNICEF WORLD VISION als Lead Agency für die Hilfsaktion
gewählt, was bedeutet, dass WORLD VISION auch die Einsätze anderer
nichtstaatlicher Organisationen koordiniert. Dazu gehören das
International Rescue Committee, MSF, Swedish Committee for
Afghanistan und ICRC. Maines: "Die Situation ist schon heute unter
Kontrolle. Weitere Maßnahmen sind unseren Einschätzungen nach nicht
erforderlich."
    
    Auch diese WORLD VISION-Programme haben begonnen oder stehen
unmittelbar vor der Realisierung:
    
    * In den westafghanischen Provinzen Ghowar und Badghis wird das
        Hilfswerk Nahrungsmittel an rund 360.000 Menschen verteilen. Das
        Programm kostet 1,3 Millionen Euro und wird zusammen mit dem
        Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen durchgeführt.
    * Die Sanierung von Grund- und Sekundarschulen in und um Herat ist
        angelaufen.
    * Ein Food-for-Work-Programm sieht vor, afghanische Arbeiter für
        die Ausbesserung von Straßenschäden mit Nahrungsmitteln zu        
        entlohnen.

    * WORLD VISION beabsichtigt Flüchtlinge zurückzuführen, die ihre
Heimat aufgrund der anhaltenden Dürrekatastrophe und der
Bombardierung zu Beginn der Afghanistankrise verlassen hatten.
    
    
ots Originaltext: World Vision
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(06172-763-150 oder 0172-2127738) oder Sönke Weiss (06172-763-152
oder 0162-9078430) wenden. Gern vermitteln wir auch Interviews mit
unserem Mitarbeiter Ron Maines in Afghanistan.

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Frankfurt (BLZ 501 900 00), Stichwort "Hilfe für Afghanistan".

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ist Teil der weltweiten WORLD VISION-Partnerschaft mit 46 nationalen
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