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Kongo: Goma zerstört, WORLD VISION-Büro verbrannt
Hilfen für die geflohene Bevölkerung in Vorbereitung

    Friedrichsdorf (ots) - James Mathenge, Leiter der Hilfsprogramme von World Vision im Ost-Kongo, wurde gestern Augenzeuge der Zerstörung von Goma durch den Vulkanausbruch. "Die Stadt ist zu 80 Prozent niedergebrannt, die Wasserversorgung zerstört", berichtete er heute morgen telefonisch von der ruandischen Grenze. Er konnte gestern abend noch 20 Mitarbeiter evakuieren, doch das Büro von WORLD VISION in Goma fiel den brennenden Lavaströmen zum Opfer.          Die Sorge der Mitarbeiter gilt jetzt den Menschen, die aus Goma über die Grenze nach Ruanda geflüchtet sind.  

    Ihre Situation sei erbärmlich, so Mathenge. "Zu tausenden drängen sich die Menschen auf der Straße, die Kinder schreien nach Nahrung und stehen teilweise unter Schock". Nahrung und Trinkwasser, Zelte und Decken sowie Medikamente würden dringend gebraucht. Es sei unumgänglich, große Lager einzurichten, da die Menschen sicherlich nicht schnell zu ihren zerstörten Häusern in Goma zurückkehren könnten. Die Behörden hätten allerdings noch keine Standorte dafür ausgemacht.          Weitere WORLD VISION-Mitarbeiter werden heute abend in Gisenyi erwartet, um erste Hilfsmaßnahmen einzuleiten. Unter ihnen befindet sich auch der Deutsche Steffen Horstmeier.               HINTERGRUND          WORLD VISION Deutschland e.V. ist ein überkonfessionelles christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten langfristige Entwicklungshilfe und humanitäre Nothilfe. Mehr als 100 Projekte werden momentan in 34 Ländern durchgeführt. WORLD VISION Deutschland ist Teil der weltweiten WORLD VISION-Partnerschaft mit 46 nationalen Büros und über 10.000 Mitarbeitern in fast 100 Ländern. WORLD VISION unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen.

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