World Vision Deutschland e. V.

World Vision bekämpft Hunger in Burundi
Auswärtiges Amt unterstützt Soforthilfe für 15.000 Familien

    FRIEDRICHSDORF/Bujumbura (ots) - Im Norden Burundis versuchen
UN-Organisatonen und internationale Hilfswerke eine Hungerkatastrophe
abzuwenden. Die Hilfsorganisaton World Vision Deutschland wird dabei
jetzt durch das Auswärtige Amt unterstützt. 15.000 Familien in der
Provinz Karuzi erhalten durch diese Kooperation lokal eingekaufte
Lebensmittel und Decken im Wert von ca. 330.000 Mark.
    
    World Vision hat bereits Saatgut an 50.000 Haushalte verteilt, um
die Erträge der Haupternte im Juni zu steigern. Es wurde jedoch
befürchtet, dass die ärmsten Familien das Saatgut aus Hunger sofort
aufzehren. Deshalb empfahl das Welternährungsprogramm der Vereinten
Nationen (WFP) als Begleitmaßnahme die Verteilung von Lebensmitteln.
Durch enge Zusammenarbeit mit den UN-Organisationen und den
Ernährungszentren von "Médecins sans Frontières" (Ärzte ohne Grenzen)
stellt World Vision sicher, dass die Hilfe die bedürftigsten Familien
erreicht und die bereitgestellten Hilfen sich gegenseitig ergänzen.
    
    Die Provinz Karuzi - rund 160 Kilometer von der Hauptstadt
Bujumbura entfernt - gehört zu den ärmsten und hunger-anfälligsten
Provinzen in Burundi. Die Landwirtschaft, von der über 90 Prozent der
360.000 Einwohner leben, ist durch Vertreibungen und Zerstörungen
während des Bürgerkriegs zusammengebrochen. Über 20.000 Familien
haben zwischen 1993 und 1998 ihren ganzen Besitz, einschließlich der
landwirtschaftlichen Geräte verloren. Zur aktuellen Krise hat jedoch
auch eine anhaltende Dürre und eine Malaria-Epidemie beigetragen.
Bereits im Novemeber letzten Jahres wurden landesweit 750.000 Fälle
von Malaria-Erkrankungen festgestellt.
    
    An der Malaria sind unter anderem deshalb so viele Menschen
erkrankt, weil die meisten Bürgerkriegsflüchtlinge nach wie vor in
Not-Unterkünften leben, die keinen ausreichenden Schutz vor Kälte und
Regen bieten. Vor allem unterernährte Kinder sind in dieser Situation
sehr  gefährdet. World Vision hat daher in seinem Soforthilfeprogramm
auch Decken beantragt.
    
    World Vision führt seit 1995 Nothilfe - und Entwicklungsprogramme
in Burundi durch.  Neben Programmen zur Nahrungssicherung fördert
World Vision auch den Gesundheitssektor sowie den Wiederaufbau von
Häusern - besonders in der Provinz Karusi - und leistet in
Zusammenarbeit mit UNICEF Hilfe für Kinder in besonders schwierigen
Situationen.
    
    Mit Spenden auf das Konto 66601 bei der Postbank Frankfurt (BLZ
500 100 60) kann man die Hilfsaktivitäten von World Vision in Burundi
unterstützen.
    
    HINTERGRUND
    
    WORLD VISION Deutschland e.V. ist ein überkonfessionelles
christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten langfristige
Entwicklungshilfe und humanitäre Nothilfe. Mehr als 100 Projekte
werden momentan in 34 Ländern durchgeführt. WORLD VISION Deutschland
ist Teil der weltweiten WORLD VISION-Partnerschaft mit 46 nationalen
Büros und über 10.000 Mitarbeitern. WORLD VISION unterhält offizielle
Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit
dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen.
Weitere Informationen finden Sie im Internet:
http://www.worldvision.de
    
    Mit Fragen und Anregungen können Sie sich gerne bei Iris Manner
(Tel.:06172-763-151) melden.
    
    
ots Originaltext: WORLD VISION Deutschland e.V.
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