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Global Fund Konferenz
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    Friedrichsdorf/Berlin 27.9.2007 (ots) - Global Fund Konferenz Berlin

    Global Fund Konferenz hat Signalwirkung für weitere Zusagen

    Geberländer ein Club von Dichtern oder Machern?

    Die Wiederauffüllungskonferenz für den Globalen Fonds für AIDS, Tuberkulose und Malaria in Berlin könnte ein Schlüsselereignis zur Bekämpfung der Armutskrankheiten werden. Je höher die heutigen Zusagen der europäischen Geberländer ausfallen, desto mehr stehen auch die restlichen Geberländer USA und Japan unter Zugzwang. So haben die USA angekündigt, nur bis zu einem Drittel der Einlagen im Globalen Fonds zu übernehmen. Darum erhöht jeder heute zugesagte Dollar den Druck auf diese großen Geber.

    "Millionen Menschen brauchen derzeit dringend Zugang zu lebensrettenden Medikamenten. Wenn nicht endlich aus Versprechen Taten werden, müssen weiterhin Millionen Menschen sterben, werden sich weiterhin Millionen Menschen neu mit dem HI-Virus infizieren und weitere Millionen Kinder zu Waisen werden", so Marwin Meier, Aids-Beaufragter von World Vision Deutschland. "Heute haben die Vertreter der reichsten Länder der Welt die Möglichkeit, sich als Club von Dichtern oder als tatkräftige Macher zu profilieren, die die Probleme in unserer globalisierten Welt ernsthaft angehen wollen."

    Die Kinderhilfsorganisation World Vision begrüßt ausdrücklich die großen Anstrengungen der Bundesregierung im Hinblick auf die Bekämpfung der Armutskrankheiten und die Verdoppelung der bisherigen Mittel auf jährlich 200 Millionen Euro bis 2010. "Zwar reichen die Gelder nach wie vor nicht aus, um Aids, Malaria und Tuberkulose nachhaltig zu bekämpfen, aber es ist ein erster wichtiger Schritt", so Marwin Meier.

    Seit seiner Einrichtung 2002 konnte der Globale Fonds insgesamt 7,7 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung von mehr als 450 Gesundheitsprogrammen in 136 Ländern zusagen.

    HINTERGRUND World Vision Deutschland e.V. ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. Im Finanzjahr 2006 wurden 229 Projekte in 46 Ländern durchgeführt. World Vision Deutschland ist Teil der weltweiten World Vision-Partnerschaft mit rund 23.000 Mitarbeitern in fast 100 Ländern. World Vision unterhält offizielle Arbeitsbeziehungen zur Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und arbeitet eng mit dem Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) zusammen. World Vision Deutschland ist Mitglied im Aktionsbündnis gegen AIDS. Weitere Infos unter www.worldvision.de

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