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BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2002: Hohe Markenorientierung bei gleichzeitig steigender Preissensibilität

    Hamburg (ots) - Die Markenorientierung der deutschen Frauen ist weiterhin hoch bei gleichzeitig steigendem Preisbewusstsein. Das ist eines der wichtigsten Ergebnisse aus der soeben veröffentlichten BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2002, die repräsentativ für die 25,50 Millionen Frauen im Alter von 14 bis 64 Jahren in Deutschland ist und alle zwei Jahre erhoben wird.          Das generelle Vertrauen in den Markenartikel ist unverändert sehr hoch. Allerdings deutet sich konjunkturbedingt eine leichte Erhöhung der Preissensibilität an. Die derzeitige Labilität im Verhältnis Marke/ Preis wird besonders deutlich, wenn man die generellen Einstellungen zu Marke und Preis einerseits und das konkrete Markenpreisverhalten beim Kauf andererseits in Beziehung setzt: Wenn es um das konkrete Verhalten geht, entscheiden sich je nach Produktbereich weiterhin zwischen 60 und 80 Prozent der Frauen markenorientiert. Sie versuchen aber immer häufiger, ihre Lieblings-Marke besonders günstig zu bekommen.          So geben im Jahr 2002 zum Beispiel 38 Prozent aller Frauen an, beim Kauf von Modeartikeln aus einer bestimmten Auswahl von Marken sich diejenige auszusuchen, die gerade besonders preisgünstig ist. Im Vergleich zu 1990 ist das eine Steigerung um 46 Prozent, denn damals gehörten nur 26 Prozent der Frauen zu dieser marken- und gleichzeitig preisbewussten Gruppe von Modekäuferinnen.          Steigendes Markenbewusstsein:

    Im Gegensatz dazu gaben die Frauen im Jahr 1990 zu 31 Prozent an, immer den preisgünstigsten Modeartikel zu wählen, ohne auf die Marke zu achten, im Jahr 2000 wählten hingegen nur noch 28 Prozent und 2002 lediglich 25 Prozent die preisgünstigste Variante. 42 Prozent der Frauen geben 2002 an, dass ihnen bei ihrer Kleidung die Marke sehr wichtig ist. Diese Aussage wurde 2000 von 38 Prozent getroffen.          Steigende Preissensibilität:

    Die Preissensibilität der Frauen zeigt sich unter anderem in der gesteigerten Nachfrage nach Sonderangeboten bei Modeartikeln: 1992 gaben 66 Prozent an, diese wahrzunehmen, 2000 waren es 73 Prozent, und 2002 sind es 74 Prozent.          Auch Sommer- und Winterschlussverkauf finden immer größeren Anklang: 1992 gaben 58 Prozent der Frauen an, ihre Kleidung häufig im Schlußverkauf zu kaufen, 2000 waren es bereits 64 Prozent, und 2002 sind es 66 Prozent.          Bei den Modemarken zeigt sich dann auch am stärksten der Trend zur Preis- statt Markenorientierung: Nur 5 Prozent der Frauen geben 2002 an, in diesem Bereich aus Überzeugung immer die gleiche Marke zu kaufen, während bei Lebensmitteln immerhin 15 Prozent und bei Kosmetik 20 Prozent diese Aussage treffen. 45 Prozent aller Frauen geben an, dass sie beim Einkauf immer einen möglichst hohen Preisvorteil aushandeln, 37 Prozent nutzen Kundenkarten, die ihnen Sonderrabatte oder besondere Zusatzleistungen in einzelnen Geschäften bieten, und 35 Prozent nutzen ein Rabattsystem, bei dem sie durch Einkäufe in unterschiedlichen Geschäften ein Guthaben ansammeln können (zum Beispiel Payback).          Die Studie:

    Für die BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2002 wurden 5.010 repräsentativ ausgewählte Personen in der Zeit vom 5. November bis 7. Dezember 2001 und 2. Januar bis 18. Januar 2002 anhand eines Doppelinterviews mit einem mündlichen und einem schriftlichen Teil (Ausfüllheft) befragt. Grundgesamtheit der BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2002 sind alle deutschsprachigen Frauen im Alter von 14 bis 64 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, insgesamt also 25,50 Millionen Personen. Die Hauptuntersuchung wurde von MMA Media Markt Analysen, Frankfurt am Main, und Ipsos, Hamburg, durchgeführt. Die Studienleitung lag bei MMA. Die Datenaufbereitung führte ISBA, Hamburg, durch. Die demographische Struktur und die Reichweiten wurden an die Werte der MA 2002 Pressemedien I angepasst.          Bestellmöglichkeit Berichtsband:

    Der Berichtsband der BRIGITTE KommunikationsAnalyse 2002 kann ab
dem 15. Juli in der Anzeigenabteilung, bei Karin Janssen bestellt
werden: Telefon 040/3703-2321, Fax 040/3703-5602, E-Mail
janssen.karin@brigitte.de.
    
    
    
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Christiane Dähn
Leiterin Marketing und Kommunikation
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