Gruner+Jahr, BRIGITTE

Der kosmetische Weg zur eigenen Natürlichkeit
BRIGITTE und das Institut Rheingold stellen im Rahmen des Beauty Forums 2000 die Gemeinschaftsstudie "Beauty Life" vor

Hamburg (ots) - Eine "natürliche Ausstrahlung" ist das Ziel der kosmetischen Bemühungen fast aller Frauen. Das hat eine neue Gemeinschaftsstudie des Forschungsinstituts Rheingold und der Zeitschrift BRIGITTE ergeben, die auf der Frankfurter Messe Beauty World am 31. Januar im Rahmen des alljährlich stattfindenden BRIGITTE Beauty Forums veröffentlicht wurde. Für die tiefenpsychologische Studie wurden 40 Frauen aller Altersgruppen und sozialen Schichten in dreistündigen Interviews nach dem Konzept der morphologischen Markt- und Medienpsychologie zu ihrer Einstellung zur Kosmetik befragt. Damit liegt ein aktuelles Bild der Schönheitsideale vor, aus dem die Bedeutung der Kosmetik in den verschiedenen Lebensphasen der Frauen deutlich wird. "Ich möchte einfach natürlich aussehen, nicht pickelig, nicht nachlässig, nicht fettig, nicht zu blass, nicht müde, nicht gespannt, faltig oder ungesund", sagen die meisten Frauen. Falten, Körpergerüche und alle Spuren des Tages und der Nacht müssen beseitigt werden. Das Endresultat der Schönheitspflege soll so aussehen wie von selbst entstanden, echt und authentisch. Bei genauem Hinsehen entpuppt sich die Lust auf Natürlichkeit als etwas anderes: Frauen möchten im Zusammenhang mit der Schönheit ihren eigenen Weg finden und ihre Persönlichkeit gestalten. Diese Authentizitäts-Sehnsucht hängt vor allem mit der Suche nach Orientierung zusammen. Im Unterschied zu früher gibt es keine klaren Frauenvorbilder mehr, sondern eine Inflation der Ideale, Rollen und Werte. Die Schicksalsgläubigkeit vergangener Tage tritt hinter die Möglichkeit der kosmetischen Schöpfung zurück. Konnte man früher noch resigniert behaupten, man sei einfach ein "stämmiger Typ" und habe schwere Knochen, der Körperbau sei Veranlagung, man habe einfach wüste Haare, oder die Haut werde mit den Jahren einfach faltiger, wird dies heute kaum noch akzeptiert. Heute gilt es, das eigene Aussehen nach Lust und Laune zu verwandeln, sich nicht mit körperlichen Begrenzungen abzufinden und sich auch nach Vorbildern, wie Cher und Madonna, neu zu erschaffen. Insbesondere jüngere Frauen, aber auch viele ältere, haben Spaß an ihrem Verwandlungspotenzial. Wechselnde Outfits, Stile, Frauentypen, je nach Lust und Laune neue Haarfarben und Make-ups. Von heute auf morgen eine andere Persönlichkeit sein können, das reizt viele Frauen: mal Unschuldsengel, dann wieder die coole Geschäftsfrau sein. Neben dem Wunsch zur Selbstfindung und Gestaltung der Persönlichkeit spielt das Bedürfnis der Frauen nach Neutralität eine grundlegende Rolle. Sie möchten verhindern, dass man ihnen bestimmte Entwicklungen und Alterserscheinungen ansieht. Bei der morgendlichen Pflege möchten sie sich immer wieder zurück in einen jungfräulichen, reinen, unschuldigen Zustand versetzen. Sie wollen mädchenhaft sein und sich alle Entwicklungsmöglichkeiten offen halten. Alterung, Anstrengung und Abnutzung sollen auf keinen Fall sichtbar sein. Aus der Reinigungsprozedur ist ein Regulierungsvorgang geworden. Der Körper wird beim Duschen zunächst mit einem Peeling-Handschuh abgerubbelt, aber anschließend sofort eingecremt, um ein jugendfrisches, glattes und sanftes Erscheinungsbild zu erhalten. Viele, auch sehr junge Frauen haben heute das Gefühl, ihre Haut sei angegriffen, roh und rissig, und behandeln diese "Hautzustände". Mit steigendem Alter wächst auch der Wunsch, das Aussehen zu erhalten. Frauen aller Altersgruppen sind der Meinung, "dass man mit den heutigen Mitteln den Alterungsprozess massiv aufhalten kann". Nachlässigkeiten werden nicht geduldet. Die Studie ist über die BRIGITTE-Anzeigenabteilung (Fax: 040/3703-5602) oder das Institut Rheingold (Fax: 0221/91277755) zu beziehen. Für Interviews steht die Projektleiterin und Geschäftsführerin des Instituts Rheingold, Ines Imdahl, unter Telefon 0221/91277722 zur Verfügung. ots Originaltext: Brigitte Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Heinz Kirchner Leitung Presse und Information Tel.: 040/3703-2116 Fax: 040/3703-5702 E-Mail: kirchner.heinz@brigitte.de Original-Content von: Gruner+Jahr, BRIGITTE, übermittelt durch news aktuell

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