Berlin Hyp

Berlin Hyp behauptet sich im schwierigen Marktumfeld

Berlin (ots) -

   - Stabiler Zins- und Provisionsüberschuss: 58,9 Mio. EUR (3/12 von
     2007: 58,6 Mio. EUR) 
   - Belastungen im 1. Quartal durch die Finanzmarktkrise, aber
     stabiles operatives Ergebnis von 38,8 Mio. EUR (39,6 Mio. EUR).
   - Ergebnis vor Steuern: 11,1 Mio. EUR (19,2 Mio. EUR)
   - Weiterhin lebhaftes Immobilienfinanzierungsgeschäft: 881,3 Mio.
     EUR (1.046,5 Mio. EUR) 

Ungeachtet des fortwährend schwierigen Marktumfelds hat die Berlin Hyp ihren Kurs konsequent fortgesetzt und weist für das 1. Quartal 2008 ein stabiles operatives Ergebnis (Betriebsergebnis vor Risikovorsorge) aus (Q1/2008: 38,8 Mio. EUR; 3/12 von 2007: 39,6 Mio. EUR). "Dank unseres konservativen Geschäftsmodells, das auf Verbriefungstransaktionen gänzlich verzichtet, konnten wir den Einfluss der Marktentwicklung auf unsere Ergebnissituation bislang in Grenzen halten", kommentiert Jan Bettink, Vorstandsvorsitzender der Berlin Hyp, den Geschäftsverlauf. In strukturierten Produkten ist die Berlin Hyp nicht investiert. Die Finanzmarktturbulenzen belasteten aber natürlich die Risikovorsorge im Wertpapiergeschäft, so Bettink weiter. Dennoch weist die Bank eine stabile operative Geschäftsentwicklung aus.

Die Emission des im März 2008 begebenen Hypothekenjumbos verlief sowohl hinsichtlich der Konditionierung als auch der Marktresonanz sehr erfreulich: "Neben der Krisenfestigkeit des Hypothekenpfandbriefs als Refinanzierungsinstrument unterstreicht dies unseren guten Zugang zum Kapitalmarkt", kommentiert Bettink. Das Immobilienfinanzierungsgeschäft zeigte trotz der insgesamt rückläufigen Transaktionsvolumina an den deutschen Immobilienmärkten weiterhin eine gute Entwicklung und betrug 881,3 Mio. EUR (1.046,5 Mio. EUR). Erfreulich entwickelte sich auch die Margensituation. Unverändert hat die Bank mit 81 Prozent aller Neuzusagen ihren Schwerpunkt im Investorengeschäft. Starke Impulse kommen zunehmend auch aus dem Ausland, wo bereits 16 Prozent der neuen Beleihungen lagen.

Zu den Ergebniskomponenten des 1. Quartals 2008 im Einzelnen:

Der Zinsüberschuss blieb mit 54,2 Mio. EUR (3/12 von 2007: 56,4 Mio. EUR) stabil. Sehr erfreulich entwickelte sich das Provisionsergebnis, das von 2,2 Mio. EUR auf 4,7 Mio. EUR anstieg. Die Stabilität des Zins- und Provisionsüberschuss von 58,9 Mio. EUR (58,6 Mio. EUR) belegt die Solidität des Geschäftsmodell, das auch unter erschwerten Bedingungen trägt.

Die Verwaltungsaufwendungen sanken geringfügig von 19,8 Mio. EUR auf 19,3 Mio. EUR. Dies ist vor allem durch den Rückgang der Anderen Verwaltungsaufwendungen bedingt, die von 8,0 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR sanken. Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig auf 10,2 Mio. EUR (9,8 Mio. EUR).

Die Cost-Income-Ratio lag unverändert bei auch im Branchenvergleich sehr guten 33,2 Prozent (33,3 Prozent).

Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen liegt das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge mit 38,8 Mio. EUR auf dem guten Vorjahresniveau (39,6 Mio. EUR).

Das Ergebnis des Risikovorsorgesaldos ist geprägt von den Entwicklungen der Kapitalmarktkrise und betrug insgesamt 27,7 Mio. EUR (20,4 Mio. EUR). Davon entfallen auf die deutlich gesunkene Kreditrisikovorsorge 6,9 Mio. EUR (14,9 Mio. EUR) und auf das Wertpapiergeschäft 20,7 Mio. EUR (5,5 Mio. EUR). Aufgrund der Qualität der Emittenten geht die Bank jedoch davon aus, dass es sich nur um vorübergehende Wertkorrekturen des Wertpapierbestandes handelt.

Nach Abzug der sonstigen Positionen stellt sich damit das Ergebnis vor Steuern auf 11,1 Mio. EUR (19,2 Mio. EUR) und der Quartalsüberschuss auf 8,6 Mio. EUR (13,8 Mio. EUR).

Ausblick

Für den weiteren Jahresverlauf rechnet die Bank aufgrund der hohen Unsicherheit in den Märkten mit unverändert schwierigen Rahmenbedingungen. "Das Jahr 2008 wird für die Banken national wie international mit großen Herausforderungen einhergehen", so Bettink weiter. Die aus der Finanzkrise resultierenden Risiken könnten daher noch nicht final abgeschätzt werden. Die gute Entwicklung des Zins- und Provisionsüberschuss zeige jedoch, dass das Kerngeschäft auf stabilen Beinen stehe.

In Deutschland rechnet die Berlin Hyp aufgrund des gestiegenen Zins- und Preisniveaus mit einer langsamen Marktberuhigung und sinkenden Transaktionszahlen. Aufgrund der wachsenden Vertriebsstärke und der Ausrichtung auf margenstarkes Geschäft verfüge die Bank aber über ein solides und tragfähiges Geschäftsmodell.

Pressekontakt:

Berlin Hyp 
Unternehmenskommunikation
Tel. 030-25999123
Original-Content von: Berlin Hyp, übermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren: