Weisser Ring e.V.

Weißer Ring begrüßt Opferschutzinitiative

    Mainz (ots) -

    10 Prozent jeder Geldstrafe sollen Kriminalitätsopfern zugute
    kommen / Parteiübergreifende Zustimmung zu erwarten /
    Schadenswiedergutmachung künftig vorrangig
    
    Als sinnvoll und dringend notwendig begrüßt der Weiße Ring die
neuen Opferschutzregelungen im Gesetzesentwurf der Bundesregierung
zur Reform des Sanktionensystems. "Wenn künftig 10 Prozent von jeder
Geldstrafe über staatlich anerkannte Opferhilfseinrichtungen
unmittelbar den Geschädigten zugute kommen, ist das für viele
Menschen eine Chance, die körperlichen, seelischen und
wirtschaftlichen Folgen einer Straftat besser bewältigen zu können",
so der Sprecher des Weißen Rings, Helmut K. Rüster. Die Entscheidung,
welcher Hilfseinrichtung das Geld zufließt, treffen die Richter in
eigener Verantwortung.
    
    Auch der von Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin und dem
Grünen-Rechtsexperten Volker Beck angekündigte Vorrang der
Schadenswiedergutmachung vor staatlichen Forderungen an den Täter ist
für den Weißen Ring ein schon lange überfälliger Beweis für mehr
Verantwortung des Gemeinwesens gegenüber den Opfern von Kriminalität
und Gewalt.
    
    Wenn eine Geldstrafe erst dann fällig wird, wenn der Täter dem
Opfer Schadensersatz geleistet hat, sei das nur gerecht und
vernünftig. Kein Opfer habe Verständnis dafür, dass es möglicherweise
leer ausgeht, nur weil der Staat sich zuerst bedient hat.
    
    Der Weiße Ring als größte deutsche Opferhilfsorganisation mit
bundesweit 2.300 ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern
erwartet bei der Beratung und Verabschiedung der neuen
Opferschutz-Regelungen kein parteipolitisches Gezänk. Das sei den
Opfern und ihren Familien wohl kaum zuzumuten, so der WR-Sprecher.
    
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