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Studie: Verspätungen bei A 380 und Dreamliner auch aufgrund von unsachgemäßem Einsatz von Multi-Projektmanagement

    Wiesbaden (ots) - Innovations-Beratung Invensity sieht große Optimierungspotentiale dieser Methode auch in weiten Teilen der deutschen Industrie

    Die Innovations-Beratungsgesellschaft Invensity hat im Rahmen einer aktuellen Studie das Multi-Projektmanagement von komplexen, globalen Projekten der deutschen und internationalen Industrie untersucht.  Aufgrund der Ergebnisse kommt das Unternehmen zu dem Schluss, dass z.B. die wiederholten Verzögerungen bei der Auslieferung der Flugzeugtypen Airbus A 380 und Boing Dreamliner auch durch suboptimales Multi-Projektmanagement verursacht sind. Desweiteren gibt Invensity Empfehlungen für einen erfolgreicheren Einsatz der Methode.

    Laut der Untersuchung wird der Begriff "Multi-Projektmanagement" häufig dazu verwendet, um die gleichzeitige Verwaltung von mehreren Projekten zu beschreiben. Außerdem wird er gerne mit "Programmmanagement" gleichgesetzt.

    Multi-Projektmanagement hat aber, so Matthias Welge, Projektmanagement-Fachmann bei Invensity, sehr individuelle Definitionskriterien, die es von anderen Begriffen klar trennt. "Bei einer Vielzahl parallel durchgeführter, miteinander verwandter Projekte ist die Koordination der Mittel zur Durchführung der einzelnen Aufgaben eine Management-Aufgabe. Beim Multi-Projektmanagement gilt es, Synergien zu finden und allen Beteiligten das komplette Wissen aus sämtlichen Vorgängen zur Verfügung zu stellen", erklärt Welge.

    "Bei Airbus und Boing wurde die Möglichkeiten des Multi-Projektmanagement nicht voll ausgenutzt. So kam es beispielhaft zu erhöhtem Abstimmungsbedarf bei gleichzeitig hohem Termindruck. Verschiedene Produktions-Standorte in verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Sprachen taten ihr Übriges. Kommunikation ist ein essentieller Bestandteil eines funktionierenden Multi-Projektmanagements", sagt Invensity-Geschäftsführer Frank Lichtenberg. Im Idealfall sorge die Methode dafür, dass Aufgaben sinnvoll seziert und zum Vorteil des Ganzen verteilt seien. Auf diese Weise könnten sich dann die Untereinheiten gegenseitig ergänzen und zuarbeiten.

    Außerdem setze die Bewertung eines Multi-Projektmanagements voraus, dass zuvor klare Kriterien definiert wurden, an denen der Erfolg der Bemühungen bzw. der Grad der Zielerreichung objektiv gemessen werden kann.

    Eine weitere Herausforderung ist, dass die Überlappung von Projekten oft irrtümlicherweise als kostensenkend angesehen wird. "In Wahrheit können wir jedoch frühere Studien bestätigen, die unter diesen Umständen nur eine geringe Ersparnis sehen und bei Produktneuheiten sogar Mehrausgaben konstatieren", erklärt Frank Lichtenberg.

    Als Ursache für diesen Umstand sieht Invensity die Kosten für eine - dann notwendige - höhere Flexibilität sowie einen gesteigerten Kommunikationsaufwand. "Multi-Projektmanagement stellt also keine Standardmethode dar, die stets vorbehaltlos anzuwenden ist. Ihr Einsatz erfordert ein klares Bekenntnis des Top-Managements und auch eine passende IT-Infrastruktur", betont Matthias Welge.

    Invensity gehört zu den aufstrebenden europäischen Technologie- und Innovations-Beratungsgesellschaften. Mit einer eigenen Academy und einem Innovation Center gewährleistet Invensity dauerhafte Spitzenleistung in der Beratung. Die Consultants erhalten attraktive Karrierechancen und eine kontinuierliche Fortbildung in Technologie- und Managementthemen, die zu einer individuellen und wertschaffenden Beratung für die Kunden führt.

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