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w&v: Analysten uneins über Zukunft von KirchMedia

München (ots) - In Bankenkreisen gibt es unterschiedliche Meinungen dazu, ob es dem Medientycoon Rupert Murdoch gelingen wird, sich beim Fernseh-Unternehmen KirchMedia Einfluss zu sichern. Das berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. "Es wird Murdoch nicht gelingen, die Banken auf seine Seite zu ziehen", meint Roland Pfänder, Analyst bei der Frankfurter BHF-Bank. "Kirch arbeitet mit fast allen wichtigen Banken in Deutschland zusammen, da wird keine plötzlich einen Sonderweg gehen." Weniger optimistisch zeigte sich ein Analyst, der nicht genannt werden will: "Die Zahlen sehen momentan nicht sehr gut aus. Ich bin skeptisch, was die Zukunft von Kirch angeht, vor allem, weil das Geschäft mit dem Pay-TV ein finanzielles Desaster ist." Trotz der Spekulationen über ihre finanzielle Situation strebt die KirchMedia GmbH&Co KGaA weiter in Richtung Börse. Auf der Hauptversammlung wurde die Umwandlung der Gesellschaft in eine Aktiengesellschaft beschlossen und Personalentscheidungen bekannt gegeben: Dieter Hahn, Fred Kogel, Alexander Liegl, Karl Mauthe und Herbert Schroder wurden in den Vorstand der neuen AG bestellt. Die Führung des Kirch-Konzerns sieht die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft als einen "wichtigen Schritt" auf dem Weg zur Verschmelzung mit der ProSiebenSat.1 Media AG. Sie ist für Ende Juni 2002 geplant. ots Originaltext: w&v werben und verkaufen Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen zu diesem Thema: chefredaktion@wuv.de Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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