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w&v: TV-Landschaft wird immer mehr zur politikfreien Zone

    München (ots) - Politik spielt im deutschen Fernsehen eine immer
unbedeutendere Rolle. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern hat die
politische Berichterstattung um vier Prozent abgenommen, bei den
Privaten um ein halbes bis zwei Prozent. Die Werte sind Teil der
Studie "Programmalltag in Deutschland", die der TV-Forscher
Hans-Jürgen Weiß bereits zum dritten Mal im Auftrag der
Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten erstellt hat. Das
berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und
verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    "Es ist nicht akzeptabel, wenn fernsehpublizistische Angebote
immer mehr zu Untehaltungsformaten umgebaut werden", kritisiert
Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue
Medien. Der Trend zu mehr Unterhaltung lässt sich im Fernsehen
allerdings kaum noch aufhalten. ARD und ZDF bestreiten mittlerweile
rund 60 Prozent der Primetime zwischen 18 und 23 Uhr mit
Entertainment-Formaten.
    
    Bei den Privaten sind die Werte wesentlich höher. Bei RTL, Sat.1,
ProSieben und Vox besteht das Abendprogramm zu 75 bis 80 Prozent aus
Shows und Spielfilmen. Spitzenreiter sind RTL II und Kabel 1. Die
beiden Sender erreichen einen Netto-Unterhaltungswert von über 90
Prozent.
    
    
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