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w&v: Großbild-Fernseher erobern Flughäfen und Tankstellen

München (ots) - TV-Bildschirme erobern den öffentlichen Raum. An U-Bahngleisen, in Tankstellen oder an Flughäfen - Großbildfernsehen breitet sich immer stärker an den Orten aus, an denen Menschen nichts anderes zu tun haben als zu warten. Das berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Auch dank ausgereifter Technik haben die Anbieter große Expansionspläne. "Das A und O ist die Standortauswahl", sagt Ralf Klasen, Vorsitzender der Geschäftsführung von United Screens aus Unterföhring. Seine Firma hat inzwischen 640 Tank- und Raststätten mit Bildschirmen ausgestattet, auf denen in einer Endlosscheife News, Infos und Werbung abgespielt werden. Bis Ende des kommenden Jahres sollen es 1000 Bildschirme sein. Klasens Optimismus ist offenbar begründet. Dank der digitalen Übertragungstechnik liefern die Leinwände mittlerweile unabhängig von den Lichtverhältnissen brillante Bilder. "Es ist Konsens, dass dieses Medium langsam im Kommen ist", erklärt David Linn, Chefverkäufer bei der Media-Agentur HMS&Carat in Wiesbaden. Auch in Uni-Mensen und an Flughäfen werden jetzt Bildschirme installiert. In der ersten Novemberwoche startete das Studentenfernsehen Akonga TV in Berlin, im Januar soll der Flughafen in Frankfurt ans TV-Netz gehängt werden. Verantwortlich dafür ist der n-tv-Gründer Karl-Ulrich Kulo, der auf den 300 Bildschirmen Wirtschafts- und Börsennachrichten von n-tv und CNN zeigen will. Kuhlos Plan: "Im Prinzip wollen wir an alle großen deutschsprachigen Flughäfen." Bei den Inhalten sind sich die Anbieter weitgehend einig. Die meisten setzen auf einen Mix aus Nachrichten, Wetter, Veranstaltungs- und Verkehrshinweisen sowie Unterhaltung. Special-Interest-Fernsehen dagegen ist weniger erfolgversprechend. Das vor einigen Monaten gestartete Deutsche Friseur-Fernsehen hat die avisierte Ausdehnung auf 1000 Friseursalons in diesem Jahr um mehr als die Hälfte verfehlt. Den Salons waren die 400 Mark Monatsmiete für die technische Ausrüstung zu teuer. Wenn bis Ende 2002 nicht mindestens 1500 Friseure das Deutsche Friseur-Fernsehen in ihre Salons holen, wird der Sendebetrieb eingestellt. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 ( 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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