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w&v: Wirtschaft schickt eigene Lehrer in die Schulen

    München (ots) - Auf der Suche nach Nachwuchs geht die Wirtschaft
neue Wege - sie schickt eigene Lehrer in die Schulen. Damit wollen
sich die Unternehmen einerseits bei den Schülern bekannt machen und
ihnen andererseits Wissen für den späteren Start in den Beruf
vermitteln. Die Politik unterstützt diese Initiativen. Das berichtet
das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in
seiner aktuellen Ausgabe
    
    "Unsere Absicht, dort Nachwuchs zu werben, erreichen wir", sagt
Harald Schmidt, beim Heizungshersteller Viessmann verantwortlich für
die Kooperation mit Schulen. Die Unterrichtsfächer des
Viesmann-Lehrers: Mess- und Steuertechniken der Viessmann-Geräte in
Physik, Standortfaktoren am Beispiel Viessmann in Erdkunde. Solche
Initiativen werden immer häufiger: In Nordrhein-Westfalen kooperieren
mittlerweile rund 40 Prozent aller allgemeinbildenden Schulen mit der
Wirtschaft.
    
    Die Politik hilft den Unternehmen dabei. Die
nordrhein-westfälische Bildungsministerin Gabriele Behler (SPD) gibt
sich pragmatisch und unterstützt die Wirtschaft mit dem Forum "Dialog
- Schule - Wirtschaft". In diesem Forum wollen Lehrer und Unternehmer
gemeinsam neue Unterrichtskonzepte erarbeiten. Auch die Schulbehörden
"begrüßen das Konzept hoffnungsvoll", hat Günter Vollmer beobachtet,
der als Professor für Chemie-Didaktik ein Netzwerk aus rund 150
Schulen und Firmen aufgebaut hat, die an Partnerschaften interessiert
sind.
    
    Neben den Lehrern an der Tafel gibt es für Unternehmen noch einen
zweiten Weg der Werbung. Markus Holzmann, Geschäftsführer der Spread
Blue Media Group aus Bottrop, vermarktet Pausenhofschirme,
Turnhallen-Banner und die Umschlagseiten von Schulheften als
Werbeträger. Dass Schulen dabei eines besonders strengen Schutzes
bedürfen, glaubt er nicht. "Die Jugendlichen sind nicht doof."
    
    
ots Originaltext: w&v - werben und verkaufen
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