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w&v: Verbände protestieren gegen geplantes Urhebergesetz

    München (ots) - Mit einer Werbekampagne protestieren Verleger- und
Agenturverbände ab kommender Woche gegen das geplante
Urhebervertragsgesetz. Mit dem Slogan "Kulturwirtschaft für ein
anderes Urhebervertragsgesetz" versuchen der Bundesverband Deutscher
Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
(VDZ), der Gesamtverband Werbeagenturen (GWA) und der Börsenverein
des deutschen Buchhandels, das Gesetz noch zu kippen. Sie befürchten,
mit der neuen Regelung hohe Nachforderungen an Künstler und
Journalisten zahlen zu müssen. Das berichtet das führende deutsche
Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen
Ausgabe.
    
    "Es geht nicht darum, auf Konfrontationskurs zum Bundesministerium
zu gehen", betont Hans-Joachim Fuhrmann, Mitglied der
BDZV-Geschäftsleitung. Die Initiative sei eher als ein
Gesprächsangebot an die Regierung zu verstehen. Ziel der Kampagne,
für die bekannte Verleger-Persönlichkeiten auftreten werden, sei, die
zweite und dritte Lesung im Bundestag zu beeinflussen, so dass das
Gesetz in der Form nicht verabschiedet werden könne. Das Gesetz in
seiner jetzigen Form sei kontraproduktiv.
    
    Das Gesetz sehe vor, Kreative künftig stärker am Erfolg ihrer
Werke zu beteiligen, weil sie gegenüber ihren Auftraggebern in der
schwächeren Position seien, schreibt w&v. Betroffen davon wären
Verlage, Filmproduktionen, Werbeagenturen und alle Unternehmen, die
mit den Ideen von Kreativen arbeiten.
    
    Neben der Kampagne wird der BDZV auch im Internet über seinen
Protest informieren. Unter der Adresse
www.initiative-kulturwirtschaft.de können Interessierte
Informationen, Hintergründe und Kommentare zum geplanten
Urhebervertragsgesetz abrufen.
    
    
ots Originaltext: w&v werben und verkaufen
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