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ZDF-Intendant spricht erstmals über mögliche Nachfolger

    München (ots) - Der ZDF-Intendant Dieter Stolte hat zum ersten Mal
über Kandidaten für seine Nachfolge gesprochen. In einem
Exklusiv-Interview mit w&v - werben und verkaufen schlägt der
66-Jährige unter anderem den amtierenden Chefredakteur des ZDF,
Nikolaus Brender, und dessen Stellvertreter Helmut Reitze als
mögliche Nachfolger vor. Stolte spricht sich in der aktuellen Ausgabe
des führenden deutschen Marketingmagazins dagegen aus, einen
Kandidaten außerhalb des ZDF zu suchen. "Wenn man geeignete Leute an
Bord hat, dann soll man daraus einen wählen."
    
    Stolte wird im März 2002 den Sender verlassen, den er seit 1981
führt. Er räumt nach vier Amtszeiten einen Posten, den er zu den 100
interessantesten Jobs zählt, die in Deutschland zu vergeben seien.
Eine der wichtigsten Aufgabe des neuen Intendanten wird sein, den
Sparkurs des Senders fortzusetzen. "Die Zielvorgabe heißt, dass wir
bis Ende 2004 unter dem Strich nur knapp eine Verschuldung von 195
Millionen Mark erreichen."
    
    Für Stolte, der für seine Arbeit unter anderem mit dem Großen
Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, bleibt das ZDF auch in
Zukunft "die einzige nationale Anstalt". Der Sender sei die Stimme
Deutschlands in Europa und die nachgefragteste Adresse für jeden, der
mit Deutschland auf dem Fernsehsektor etwas zu tun haben wolle.
    
    Kritik übt Stolte im w&v-Gespräch an der Diskussion um die
Übertragungsrechte der Fußball-Bundesliga. Am Desaster habe nicht
allein Leo Kirch Schuld, "sondern auch der Deutsche Fußball-Bund in
seinem unermesslichen Bedürfnis, immer mehr Geld zur Verfügung zu
haben für den Ausbau von Stadien und für immer teurere Spieler."
    
    
ots Originaltext: w&v werben und verkaufen
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