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w&v: Faber stoppt Werbe-Spots und korrigiert Internet-Auftritt

    München (ots) - Das Bochumer Lotto-Unternehmen "Faber" hat seine
kritisierte Werbekampagne mit falschen Millionärs-Darstellern im
Fernsehen abgesetzt. Das Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen
hatte enthüllt, dass die "Millionäre" bezahlte Schauspieler und keine
echten Gewinner sind. Zahlreiche Zeitungen hatten daraufhin über die
Kampagne berichtet, darunter auch die Bild-Zeitung. Unter dem Druck
strich Faber die TV-Spots und korrigierte seinen Internet-Auftritt,
berichtet w&v in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    Media-Experten sahen in der Werbung mit den falschen Millionären
einen Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. Die
Verbraucher würden in die Irre geführt. In den TV-Spots outeten sich
Millionäre am Strand, auf einer Segelyacht oder am Pool mit dem
Spruch: "Ich bin vor kurzem Millionär geworden. Und das können Sie
auch - mit Faber!" Im Internet hatte Faber unter der Überschrift
"Original-Gewinner-Dokumentation" getürkte Fotos verbreitet. Nun
heißt es auf der Internet-Seite: "Aus Diskretionsgründen wurden Namen
und Fotos geändert."
    
    Faber-Geschäftsführer Seong-Han Kim sieht sich zu Unrecht
kritisiert: "Wir fühlen uns als Opfer einer Sommerloch-Kampagne",
sagte er. Der Sprecher des Zentralverbands der deutschen
Werbewirtschaft (ZAW), Volker Nickel, meinte: "Keine Frage, es ist
eine Gratwanderung." Die Rechtsprechung sei jedoch liberaler
geworden. "Die Gerichte gehen nicht mehr vom unbedarften Zuschauer
aus."
    
    
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