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w&v: Unternehmen investieren in ihr soziales Engagement lieber Arbeitszeit statt Geld

    München (ots) - Mit Arbeitszeit statt Geld sponsern immer mehr
Unternehmen soziale Aktivitäten in Deutschland. Statt den Initiativen
Geld- und Sachspenden zu machen, entsenden sie ihre Mitarbeiter in
die Projekte. Das habe für beide Seiten Vorteile, berichtet das
führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen.
Einerseits werde den sozialen Initiativen geholfen, andererseits
würden die Mitarbeiter ihre soziale Kompetenz weiterentwickeln. Zeit
statt finanzielle Unterstützung sei die neue Devise, heißt es in der
aktuellen Ausgabe.
    
    Zu den aktuellen Beispielen gehört die Initiative "startsocial -
der Wettbewerb für soziale Ideen". Die Unternehmen McKinsey,
ProSiebenSat.1 Media AG, Deutsche Post World Net, Gerling und
DaimlerChrysler investieren neben einem zweistelligen Millionenbetrag
vor allem Arbeitskraft in die Idee, freiwilliges Bürgerengagement zu
fördern. McKinsey hat ein Team von vier Beratern für das Projekt
zusammengestellt. Die Unternehmensberatung will nach Aussage von
Berater Bernd Irmer dem Ruf, für Personabbau verantwortlich zu sein,
ein positives Bild entgegensetzen.
    
    Lutz von Rosenstiel, Professor für Markt und Werbepsychologie an
der Universität München, sieht in dem Engagement vor allem eine
Möglichkeit der Image-Korrektur. Es biete sich an, dem Ruf des
kaltherzigen Marktwirtschaftlers ein positives Statement
entgegenzusetzen. Für die Unternehmen lohnt es sich, weil sie
direkten Kontakt zum Publikum bekommen. Zu den
Auftakt-Veranstaltungen von startsocial kamen mehr als 1800 Besucher,
die 5000 Teilnehmer-Handbücher waren binnen Wochen vergriffen, und
die Web-Site verzeichnete mehr als zwei Millionen Besuche.
    
    Ein anderes Beispiel liefert der Sportartikelhersteller Nike: In
Berlin unterstützt der Konzern Streetworker und die von ihnen
betreuten Kinder. 13 Angestellte veranstalten in ihrer Arbeitszeit
mit den Kindern Fußball- und Volleyballspiele. Klaus Kurz, General
Manager bei Nike Town Berlin, hält das Engagement für ein optimales
Programm zur Personalentwicklung. "Kein Seminar, kein Training kann
Social Skills so herausbilden wie die Auseinandersetzung mit den oft
schwierigen Kindern und ihren Sozialbetreuern."
    
ots Originaltext: w&v - werben und verkaufen
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