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w&v: Nach Anzeigenflaute: Werbepreise sollen nur leicht steigen

    München (ots) - Nach dem Einbruch der Werbeausgaben im ersten
Halbjahr 2001 zeichnet sich eine deutlich moderatere Preispolitik der
Medienvermarkter ab als in den vergangenen Jahren. Unter dem Eindruck
unerfüllter Umsatzerwartungen werden die Vermarkter von Printmedien
und Sendern bei der Preisgestaltung zurückhaltender agieren,
berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und
verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Zu diesem Ergebnis war die
Organisation der Werbungtreibenden im Markenverbund (OWM) nach ersten
Sondierungsgesprächen mit den Medien gekommen.
    
    Laut OWM werden die Werbeetats der klassischen
Markenartikelindustrie 2001 konstant bleiben oder leicht steigen.
Damit können vor allem Zeitschriftenverlage hoffen, trotz der teils
massiven Einbußen im ersten Halbjahr das Jahr ohne rote Zahlen bei
den Werbeeinnahmen zu beenden. Dafür sicherten die Anzeigenchefs
einiger großer Verlage der OWM zu, dass die Anzeigenpreise stabil
bleiben. Ähnlich äußerten sich auch die zuständigen Vermarkter der
Fernsehsender. Nach den teils ungenierten Verteuerungen der Vorjahre
sei nur mit moderaten Erhöhungen zu rechnen, sagte der
Geschäftsführer der OWM, Wolfgang Hainer. Die Sender hätten sich nach
der Nachfrageabkühlung einsichtig gezeigt.
    
    
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