W&V Werben & Verkaufen

w&v: Medienwächter werfen Lindenstraße Schleichwerbung vor

    München (ots) - Die Landesmedienanstalten werfen der populären
ARD-Serie Lindenstraße Schleichwerbung für Ökostrom-Anbieter vor. In
der Serie kämpfen Taxifahrer Andy Zenker und der stotternde Hajo
Scholz mit der Initiative "Ohne mich" für Ökostrom. Bis Februar 2002
wollen Sie, dass 2000 Haushalte von Atomstrom auf Ökostrom umsteigen.
In der Folge vom 1. Juli stellen sie deshalb - für die Zuschauer
sichtbar - eine entsprechende Website ins Netz, die tatsächlich
existiert, berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v -
werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    Die Web-Adresse ist mit dem Internet-Angebot der Lindenstrasse
verknüpft und bietet Besuchern Namen von Ökostrom-Anbietern an. Für
Wolfgang Thaenert, Leiter der Stelle Werbung der
Landesmedienanstalten, riecht die Szene sehr nach Schleichwerbung.
"In einer fiktiven Serie hätte es genügt, eine fiktive Adresse
einzublenden", meint der Fernsehexperte. Geissendörfer, selbst
erklärter Kernenergie-Gegner, indes freut sich über die gelungene
Aktion: "Wir konnten ja nicht sagen: Leute, kauft euren Strom bei
einem bestimmten Anbieter. Aber wir haben unsere Wege gefunden." Die
Idee sei aus reinem Idealismus entsprungen und laufe ohne irgendeine
Form von Gegenleistung der Ökostrom-Anbieter ab.
    
    
ots Originaltext: w&v werben & verkaufen
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei
der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 ( 1 40
oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de.

Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: W&V Werben & Verkaufen

Das könnte Sie auch interessieren: