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w&v: Nach Börsenpleiten investieren Unternehmen verstärkt ins Vertrauen der Aktionäre

    München (ots) - Angesichts der Flaute an den Aktienmärkten wollen
die börsennotierten Unternehmen in Deutschland ihre Ausgaben für die
Betreuung von Aktionären kräftig erhöhen. Laut einer Umfrage planen
die Unternehmen im Jahre 2001 eine Steigerung der Ausgaben für
"Investor Relations" 2001 rund 60 Prozent. Damit gibt jedes
Unternehmen durchschnittlich 1,6 Millionen Mark dafür aus, ergab die
Studie der GWP Media-Marketing und des Marktforschungsinstituts IRES.
Für das nächste Jahr rechnen die befragten Unternehmen mit einer
weiteren Erhöhung um 25 Prozent, berichtet das führende deutsche
Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen
Ausgabe.
    
    Für die Studie wurden insgesamt 134 Unternehmen aus verschiedenen
Börsensegmenten befragt. Als wichtigster Grund für die steigenden
Investitionen ins Vertrauen der Aktionäre gilt die Verunsicherung
vieler Anleger nach den spektakulären Pleiten am Neuen Markt. Von den
Befragten hielten es 78 Prozent für außerordentlich wichtig,
"Vertrauen zu schaffen". Im Vorjahr lag dieser Wert mit 65 Prozent
deutlich niedriger. Oberstes Ziel der Investor Relations sei es, das
Zukunftspotenzial des Unternehmen deutlich zu machen und seine
langfristige Strategie zu vermitteln. Dies sei am besten durch
Internet-Angebote und Info-Veranstaltungen möglich, bei denen das
direkte Gespräch mit Investoren und Analysten gesucht werde.
    
    Trotz der hohen Steigerungsraten sieht der Chef des Deutschen
Aktieninstituts, Rüdiger von Rosen, das Thema Investor Relations bei
deutschen Unternehmen noch in den Kinderschuhen. "Im Vergleich zu den
reifen Kapitalmärkten der angelsächsischen Länder besteht in
Deutschland noch ziemlich Nachholbedarf."
    
ots Originaltext: w&v - werben und verkaufen
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