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w&v: Drohendes Werbeverbot für Tabak - Werbeagenturen arbeiten an Alternativen

    München (ots) - Das drohende Werbeverbot für Tabak und Alkohol in
der EU wird von Interessensvertretern der Werbewirtschaft massiv
kritisiert - gleichzeitig denken die Werbeagenturen aber schon über
Alternativmodelle zur klassischen Werbung nach. Im Mittelpunkt
könnten dann direkte Kundenbeziehungen stehen und nicht wie heute das
Image einer Marke, berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin
w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
"Werbebeschränkungen sind auch ein Stimulus der Kreativität", glaubt
der Geschäftsführer der Hamburger Werbeagentur Lowe Lintas &
Partners, Hubertus Maske.
    
    Laut w&v könnte das bedeuten, dass die Anforderungen an die
Werbeagenturen deutlich steigen, denn die Unternehmen würden ihre
Budgets aus der klassischen Werbung in neue Kanäle umleiten.
Risiko-Produkte wie Tabak und Alkohol würden dann verstärkt über
Dialog-Marketing, Sponsoring von Events und Kundenbindungsmaßnahmen
vermarktet. Besonders die Verkaufsorte in Tankstellen, Geschäften und
Kiosken könnten verstärkt für die Kundenansprache genutzt werden.
    
    Gleichzeitig üben die Werbeagenturen aber ebenso wie der
Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) massiv Kritik an
den geplanten Neuregelungen von EU-Kommissar David Byrne. Sebastian
Turner, Chef von Scholz & Friends in Berlin, vermutet, dass eine
Institution nach ihrer Legitimation suche, die dabei nach vorgeblich
populistischen Themen picke. Michael Trautmann von Springer & Jacoby
in Hamburg sieht in dem drohenden Werbebann eine Bühne, die
"spektakuläre Profilierungsmöglichkeiten für vermeintliche
Gutmenschen" biete. Die Diskussion erwecke den Eindruck, mancher
Brüsseler habe bei Werbewirkung "den Kenntnisstand eines
Achtjährigen".
    
ots Originaltext: w&v - werben und verkaufen
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