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w&v: Ansehen der Politik leidet unter "Möllemann-Aktionen"

    München (ots) - Deutsche Politiker drängen immer stärker in die
Medien und schaden nach Ansicht von Experten damit nicht nur sich
selbst, sondern auch dem Ansehen der Politik. Aktuelles Beispiel:
FDP-Vorsitzender Guido Westerwelle kurvt mit seiner CDU-Kollegin
Angela Merkel im VW-Cabrio um die Berliner Siegessäule - Funk und
Fernsehen mit dabei. "Die Schmerzgrenze bei den Politikern ist
gesunken. Werbung und Politiker wachsen immer mehr zusammen", klagt
Bernhard Lukas von der Werbeagentur JvM an der Isar in der aktuellen
Ausgabe von w&v - werben und verkaufen, dem führenden deutschen
Marketing-Magazin.
    
    "Politiker kommen in Zugzwang, weil Typen wie Möllemann und
Westerwelle mit ihren PR-Aktionen als Schrittmacher fungieren", meint
Lukas. Harsche Kritik äußert Kommunikationsberater Hasso Mansfeld:
"Was Westerwelle macht, ist platte, konstruierte PR." Mansfeld ist
skeptisch, ob Aktionen wie Fallschirmsprünge oder Cabrio-Fahrten
überhaupt Wählerstimmen einbringen. "Solche Aktionen erregen
kurzfristig Aufmerksamkeit, bringen langfristig aber nicht mehr
Wählerstimmen, weil Politiker ihre Glaubwürdigkeit verlieren." Gerade
im Wahljahr 2002 sei aber mit umso mehr Aktionen der Politiker zu
rechnen, heißt es im w&v-Bericht.
    
    
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