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w&v: Wettbewerb zwingt Schulen zur Entwicklung von Marketing- und Werbestrategien

München (ots) - Der immer schärfere Wettbewerb um Schüler und Sponsoren zwingt Schulen in Deutschland zur Entwicklung von Werbe- und Marketingstrategien. "So wie es ein Ranking der Universitäten gibt, werden sich künftig auch die Schulen profilieren und Images entwickeln", ist Roman Retzbach, Forscher am Zukunftsinstitut Kelkheim, überzeugt. "In den kommenden zehn Jahren werden in Deutschland immer mehr Schulen eine Form des Marketing mit kontinuierlicher PR-Arbeit einführen", sagte Retzbach gegenüber dem führenden deutschen Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen. Das gehe einher mit der Bildung eines Markennamens, eines eigenen Logos und einer Schulfahne. Laut Retzbach werden Schulen in der Zukunft um die besten Honorar-Lehrer, die finanzkräftigsten Eltern und die begabtesten Schüler werben. Dazu müssten sie Schwerpunkte herausbilden, wie zum Beispiel eine Management-Orientierung. Besonders wichtig ist das Marketing für die Anwerbung von Sponsoren, heißt es in dem w&v-Bericht. Schon heute sponsern Unternehmen wie SAP, Microsoft oder T-Online Schulen in Deutschland mit Millionenbeträgen. Viele Schulen lassen im Gegenzug - wenn es im jeweiligen Bundesland gesetzlich erlaubt ist - Werbung und PR in den Schulklassen zu. Kritischer sieht den neuen Trend Maria Schumm-Tschauder, bei Siemens für das Förderprogramm "Jugend und Wissen" zuständig: "Die Schulen werden mehr Eigenverantwortung haben, und es wird Wettbewerb geben. Aber es wird sicher nicht so weit gehen wie in der Wirtschaft. Denn Bildung ist und bleibt Aufgabe des Staates." In den USA ist diese Entwicklung vor allem an den High Schools bereits stark verbreitet. Der starke Wettbewerb zwingt die Schulen zu professioneller Selbstvermarktung. Die Folge: Laut einem Regierungsbericht vom vergangenen Oktober "wuchert der Kommerz an US-Schulen wie nie zuvor". ots Originaltext: w&v - werben und verkaufen Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 ( 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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