W&V Werben & Verkaufen

w&v-Umfrage unter Werbern: Die WM 2002 ist nicht refinanzierbar

    München (ots) - Nach der Einigung zwischen der Kirch-Gruppe und
ARD und ZDF um die Übertragungsrechte für die WM 2002 ist in der
Werbebranche umstritten, ob sich die Ausgaben wieder einspielen
lassen. Das ergab eine Umfrage des führenden deutschen
Marketingmagazins w&v - werben und verkaufen unter 100 Entscheidern
aus Unternehmen und Agenturen. Die Hälfte davon hält es für nicht
machbar, die WM-Rechte über Werbung zu refinanzieren.
    
    Für insgesamt 225 Millionen Mark haben ARD und ZDF die Rechte für
25 Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gekauft.
Nach inoffiziellen Schätzungen des ARD-Vermarkters Sales&Services
sollen mit Werbespots während der Übertragungen 140 Millionen Mark in
die Kassen der Öffentlich-Rechtlichen gespült werden. Experten wie
Thomas Koch, Chef des gleichnamigen Düsseldorfer Mediahauses, halten
diesen Betrag für unrealistisch.
    
    Neben 20 Millionen, die mit Sponsoring verdient werden sollen,
müßte jeder 30-Sekunden-Spot während der Übertragungen 100 000 Mark
bringen. Diese Summe ist umso schwieriger einzupielen, als einige
Spiele an werbefreien Sonntagen und in den Morgenstunden ausgestrahlt
werden. Koch glaubt deshalb, dass ARD und ZDF höchstens "100 bis 120
Millionen Mark" mit den Spots einnehmen werden.
    
ots Originaltext: w&v werben und verkaufen
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