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Für tm3 wird es eng im Kabel

München (ots) - Das neue Programm von tm3 ist noch gar nicht gestartet, da droht dem Sender in Teilen Deutschlands das technische Aus. In Nordrhein-Westfalen soll der Sender komplett aus dem Kabel verschwinden, in Hessen wird über seine Zukunft im Kabel demnächst entschieden und in Berlin muss sich der Sender die Frequenz mit zwei weiteren Kanälen teilen. Das berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Mitte März will Georg Kofler, Vorsitzender der H.O.T. AG, dem Fernsehausschuss der Bayerischen Landesmedienanstalt (BLM) das neue Konzept von tm3 präsentieren. Wie das Programm aussehen wird, ist noch offen, nur eines ist klar: Das Programm ist vor allem billig. tm3 will mit Live-Unterhaltung, Gewinn- und Ratespielen und mit dem dreistündigen Reise-Shopping-Teil Urlaubsreif Zuschauer gewinnen. Dabei schrumpft das Sendegebiet mehr und mehr zusammen. In Nordrhein-Westfalen muß tm3 seinen Kabelplatz sofort räumen. Der Sender habe "nichts zur Programmvielfalt beizutragen", kommentierte ein Sprecher die Entscheidung, gegen die tm3 klagen will. In Berlin soll sich der Sender die Frequenz mit H.O.T. und Giga-TV teilen. Medienwächter Hans Hege begründet den Schritt mit Überschneidungen mit dem Verkaufskanal H.O.T.: "Wozu braucht Kofler zwei Kanäle?" Schließen sich auch andere Länder dieser Argumentation an, könnte tm3 die bundesweite Abdeckung aus vergangenen Champions-League-Tagen einbüßen. Nur in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen droht tm3 bislang keine Gefahr. Für den Chef der BLM, Wolf-Dieter Ring, ist tm3 trotz des hohen Shopping-Anteils "nach wie vor ein TV-Programm". Und die Kabelbetreiber in Sachsen und Baden-Württemberg dürfen mit dem neuen Programm von tm3 auf hohe Gewinne hoffen. Denn dort werden die Betreiber der Kabelnetze am Umsatz von tm3 beteiligt. ots Originaltext: w&v werben und verkaufen Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 - 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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