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Regionale Börsen sagen Frankfurt den Kampf an

    München (ots) - Die deutschen Regionalbörsen wollen mit
Werbekampagnen in Print und TV dem Branchenriesen in Frankfurt
Marktanteile abjagen. Die Frankfurter Börse, die vor kurzem den
eigenen Börsengang erfolgreich absolvierte, wickelt rund 90 Prozent
der deutschen Aktiengeschäfte ab. Diese Vormachtstellung wollen die
regionalen Handelsplätze mit einer Stärkung ihrer Marken und neuen
Produkten angreifen, berichtet das führende deutsche
Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner neuesten
Ausgabe.
    
    Vorneweg prescht der zweitgrößte Finanzplatz, die Stuttgarter
Börse. Erstmals investieren die Schwaben in eine große Print- und
TV-Kampagne. "Der Wettbewerb unter den Börsen ist wesentlich härter
geworden", sagt der Geschäftsführer der Stuttgarter Börse, Peter
Ladwig. Grund dafür sei die Stärke der Frankfurter Banken, die die
Börse dort massiv unterstützen würden. Für die Zukunft der
Wettbewerber prognostiziert der Börsenchef: "Gut leben werden auf
Dauer nur wenige. Die Marke wird daher immer wichtiger."
    
    Die Bayerische Börse in München hat ebenfalls das eigene Image als
wichtigen Faktor im Wettbewerb mit den anderen Finanzplätzen
ausgemacht. Die Nummer drei in der deutschen Börsenlandschaft
konzentriert sich dabei auf Angebote für Privatanleger und den
Mittelstand. "In letzter Zeit investieren wir verstärkt. Unser Etat
für klassische Werbung steigt von Jahr zu Jahr", erklärt
Geschäftsführerin Dr. Christine Bortenlänger. Ähnliche Ziele verfolgt
die Berliner Börse, die sich zur Nummer eins für Privatanleger in
Deutschland entwickeln will. "Der private Anleger sieht sich sehr
viel genauer als früher die Produkte und Qualitäten der Börsenplätze
an", stellte Geschäftsführer Jörg Walter fest.
    
    
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