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w&v-Studie: Old Economy dominiert Online-Werbemarkt

    München (ots) - Trotz massiver Werbekampagnen von
Internet-Start-ups dominiert die Old Economy den Online-Werbemarkt in
Deutschland. Unter den Unternehmen mit den fünf größten
Online-Werbebudgets findet sich mit der Primus-Online-Gruppe nur ein
Vertreter der New Economy. Die Kölner schafften es dafür mit Ausgaben
von rund 2,5 Millionen Mark im zweiten Halbjahr 2000 auf Platz eins,
berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und
verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Das ist das Ergebnis einer
Studie von Forrester Reserach im Auftrag von w&v. Auf den Plätzen
zwei bis fünf folgen jedoch drei Großbanken sowie die Deutsche Post.
    
    Verschiedene Schätzungen über die Gesamtausgaben für
Online-Werbung im Jahr 2000 liegen allerdings enorm auseinander. Der
Grund dafür ist vor allem, dass es noch keine gängigen
Berechnungsstandards gibt. Demnach hatte der Markt eine Größe
zwischen 291 und 600 Millionen Mark. Sicher sind sich die Analysten
aber über ein kräftiges Wachstum um Jahr 2001, da sich das Internet
zunehmend zum Massenmedium entwickelt. "2001 ist das Jahr, in dem die
klassischen Unternehmen massiv investieren werden", erwartet Stefan
Rabe, Vorstand für Werbevermarktung bei Interactive Media. Bereits in
den vergangenen Monaten traten die klassischen Werbungtreibenden und
ihre Web-Filialen verstärkt im Internet auf.
    
    Problematisch ist laut W&V jedoch, dass es kaum gesicherte
Erkenntnisse über die Reichweite und die Wirkung der Online-Werbung
gibt. Peter Barkow vom Düsseldorfer Bankhaus HSBC Trinkaus &
Burkhardt warnt: "Das Fehlen jeglicher Statistiken für diesen noch
jungen Markt behindert bisher die weitere Entwicklung erheblich und
sorgt für starke Unsicherheit bei allen Marktteilnehmern."
    
ots Originaltext: w&v
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