W&V Werben & Verkaufen

Nur die Quote zählt - Real-Life-Formate haben sich im Werbemarkt etabliert

München (ots) - Die Werbebranche hat ihre Vorbehalte gegenüber Real-Life-Formaten abgelegt. TV-Spektakel wie Big Brother (Start der dritten Staffel: 28. Januar) gelten mittlerweile als attraktives Werbeumfeld. Das berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Für die Sender macht sich das neue Image bezahlt: RTL beispielsweise kassiert für einen 30-Sekunden-Spot in den Pausen von Big Brother - Die Entscheidung über 42 000 Euro. Noch vor einem Jahr hatte die Werbeindustrie mit dem Boykott der Real-Life-Formate gedroht. Doch mit den ständig steigenden Quoten hat sich auch die Einstellung von Werbern und deren Kunden verändert. Das Voyeur-TV sei bereits zur Normalität geworden, sagt Herbert Korrell, Mediadirektor von Ferrero, Frankfurt/Main. Mittlerweile werden die früher geschmähten Formate behandelt wie Quiz- oder Talkshows. Die neu gewonnene Normalität gilt allerdings nicht für jede neue Idee, die in der Real-Life-Euphorie entsteht. Die TV-Produktionsfirma Brainpool, die den Sieger eines Container-Wettbewerbs ins All schießen lassen will, hat bei Werbeagenturen bislang nicht landen können. Ein Werber, dem das Format als Sponsoring-Umfeld angeboten wurde, bezeichnete die Idee als "völlig hirnrissig". ots Originaltext: W&V Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 ( 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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