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Raucher können aufatmen - Zigaretten werden wieder billiger

    München (ots) - Raucher werden in Zukunft weniger Geld für
Zigaretten ausgeben müssen. Weil die Tabakkonzerne gegen
Billigzigaretten weiter an Boden verlieren, wollen sie mit
Billigmarken aus dem eigenen Haus die Raucher wieder zurückgewinnen.
Mit Basic (Phillip Morris) und Polo (Reemtsma)  kommen jetzt zwei
Marken auf den Markt, die preislich näher an Supermarkt-Zigaretten
liegen. Das berichtet das führende deutsche Marketingmagazin w&v -
werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    Die Entwicklung "bereitet uns große Schmerzen", räumt Hermann
Waldemer, Deutschland-Chef von Phillip Morris, ein. Im
Lebensmittelhandel, dem wichtigsten Absatzmarkt für Zigaretten, liegt
der Anteil von Billigmarken wie Boston (Aldi) oder Imperial
(Tengelmann) mittlerweile bei 20 Prozent. Nach Meinung von
Branchenkennern wird sich dieser Trend fortsetzen. Zumal die
Billigmarken den etablierten Marken "in puncto Variantenreichtum
sowie Produktqualität kaum nachstehen", sagt Peter Paetzel,
Marketingdirektor bei Phillip Morris.
    
    Mit ihren Billigmarken versuchen die Tabakkonzerne jetzt, den
Supermarktzigaretten Paroli zu bieten. Mit Preisen knapp über fünf
Mark bieten die Konzerne erstmals Zigaretten wesentlich billiger an
als die etablierten Marken. Experten glauben, dass bald auch große
Marken den Preis senken werden. Noch will sich allerdings niemand in
die Karten schauen lassen. "Wir rechnen durchaus damit, dass einer
die Nerven verliert", prophezeit Peter Paetzel.
    
    Noch mehr Geld werden Raucher wohl ab 2002 sparen können. Mit der
Einführung des Euro wird der Preisunterschied zwischen etablierten
Marken und Billigzigaretten, der jetzt schon bei 1, 60 Mark liegt,
noch größer. Supermarkt-Zigaretten werden in der neuen Währung unter
zwei Euro kosten. Marken wie Marlboro oder West dagegen sollen an
Automaten für mindestens drei Euro verkauft werden.
    
    
ots Originaltext: W&V
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