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Beispiel Big Brother - Marketing-Aufwand für Pop-Newcomer wird immer größer

    München (ots) - Plattenfirmen müssen immer mehr Geld investieren,
um Newcomer auf dem Pop-Markt zu etablieren. Davon profitieren
allerdings nicht viele Musiker. Der gestiegene Marketing-Aufwand
konzentriert sich nur auf wenige Künstler, berichtet das führende
deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner
aktuellen Ausgabe. Bei Newcomern entscheide inzwischen nicht mehr die
Musik, sondern das präzise Image über den Erfolg.
    
    "Wir müssen sehr genau vorgehen, weil es nicht mehr wie früher
Modetrends mit einer Galionsfigur gibt, sondern viele Zielgruppen",
sagt Alexander Maurus, Marketingleiter bei WEA. Zudem habe sich die
Bedeutung eines Musikers als potenzieller Star gewandelt. Aktuelles
Beispiel sind die Charterfolge der Big-Brother-Bewohner. "Es geht
nicht mehr um den Aufbau eines Künstlers, sondern um das Gesicht und
ums Merchandising", erklärt Maurus.
    
    Klassische Werbung wird dabei immer unwichtiger. Um Newcomer
bekannt zu machen, setzt die Plattenindustrie auf einen Marketing-Mix
aus Video, TV-Kampagne und Medienkooperationen. Oft genug bringen die
Investitionen trotzdem keinen Erfolg. Hohe Investitionen garantierten
keine hohe Erfolgsquote, sagt Klaus Eickemeyer, Marketing Director
bei EMI. "Der Berg der niemals eingesetzten Musikvideos reicht
wahrscheinlich schon bis zum Mond."  
    
    
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