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Bertelsmann verzahnt Buchclub und Internet-Buchhandel

    München (ots) - Der Medienkonzern Bertelsmann will die Nummer eins
im deutschen Online-Buchhandel werden. Deshalb bündelte der Konzern
seinen Internet-Buchhandel BOL und den kränkelnden Buchclub in der
neuen Direct Group, die weltweit 50 Millionen Kunden betreut. Das
berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und
verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    BOL und der Buchclub sollen eng miteinander verzahnt werden. Sind
Bücher im Buchclub vor Ort nicht vorhanden, können die 4,5 Millionen
deutschen Mitglieder diese über die Seiten von BOL bestellen. Dafür
stehen in allen 300 Filialen BOL-Terminals. In einigen Geschäften
präsentiert sich BOL sogar auf einer eigenen Verkaufsfläche.
    
    Gleichzeitig soll der Buchclub auch BOL neue Kunden verschaffen,
denn dem Internet-Buchhandel aus dem Hause Bertelsmann gelang es
bisher nicht, Konkurrent Amazon die Marktführerschaft streitig zu
machen. So ist der Club prominent auf den Internet-Seiten von BOL
vertreten und wirbt mit günstigen Bestsellern. BOL kann so mit den
billigen Angeboten werben - auch wenn Kunden zum Bestellen erst dem
Buchclub beitreten müssen. Jenseits des Atlantiks hat Bertelsmann mit
dieser Politik offenbar Erfolg: In den USA komme bereits jeder dritte
Club-Neukunde über das Netz, sagt Wulf Böttger, Vorsitzender der
Club-Geschäftsleitung.
    
ots Originaltext: w&v
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