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Rabattgesetz fällt: Co-Shopping-Anbieter wittern eine neue Chance

München (ots) - Mit der Abschaffung des Rabattgesetzes wittern die Anbieter der Internet-Einkaufsgemeinschaften eine neue Chance. Mitte Oktober hatte das Landgericht Hamburg das Co-Shopping-Angebot von LetsBuyIt.com wegen Verstoßes gegen das Rabattgesetz verboten. Die Gesetzesänderung könnte das Geschäftsmodell endgültig legalisieren und den Anbietern neuen Auftrieb geben, berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Beim Co-Shopping schließen sich Kunden anonym über das Internet zusammen, um den Preis eines Produkts zu drücken. Das Gesetz über Preisnachlässe aus dem Jahr 1933 verbietet es, einem Endverbraucher bei Bezahlung auf Waren des täglichen Bedarfs einen Abschlag von mehr als drei Prozent zu gewähren. Die Bundesregierung will die Regelung im Jahr 2001 streichen. "Wir sind froh, dass das Gesetz fällt. Das gibt uns die Sicherheit, keinen Rechtsverstoß zu begehen", sagte die Justiziarin von LetsBuyIt.com, Romy Hochwald, der w&v. Nach Meinung der Juristin hätten die Schlagzeilen über die Prozesse gegen die virtuellen Einkaufsgemeinschaften viele Kunden abgehalten, sich als Mitglied registrieren zu lassen. Auch der Co-Shopping-Anbieter Primus-Powershopping will jetzt mit Herstellern weitere Abschläge aushandeln. Die Kölner hatten auf ihrer Web-Seite Abschläge von bis zu 40 Prozent versprochen, wenn sich mehr als zehn Käufer für ein Produkt zusammen finden. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 - 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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