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Gegacker ums Moorhuhn: Fernsehsender haben wenig Interesse am virtuellen Federvieh

    München (ots) - Im Internet waren die glupschäugigen Hennen aus
der Moorhuhnjagd der Renner. Doch ihr kommerzieller Erfolg im
Fernsehen lässt auf sich warten. Zwar will Lizenzinhaber RTV Familiy
Entertainment aus München die Internet-Hennen zu Hauptdarstellern
einer Gameshow und Sitcom machen. Doch die großen deutschen
Fernsehsender zeigen an dem Projekt bislang wenig Interesse,
berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und
verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe.
    
    RTV-Vorstandsmitglied Arno Haselhorst ist überzeugt, das Moorhuhn
sei "ein eigener Charakter, ein Schauspieler, ein Star". Mit einem
Datenanzug und aufwändiger Software sollen drei Puppenspieler dem
Federvieh Gestik, Mimik und Stimme verleihen, das dann in Echtzeit
auf dem Bildschirm agieren könne.
    
    ARD-Sprecher Burchard Röver dementiert jegliche Kooperation mit
RTV: "Nö, nö und nochmals nö." Auch dessen ZDF-Kollege Walter Kehr
kann sich kein Format mit dem virtuellen Federvieh vorstellen. Kein
Interesse wecken die Moorhühner auch bei den privaten Sendern. "Es
spielt zur Zeit keine Rolle", sagt RTL-Sprecher Georg Vetten für
seine Station.
    
    Lediglich bei ProSieben gibt es Überlegungen, die skurrilen
Internet-Hennen im Programm auftauchen zu lassen. Von einem eigenen
Format will Sendersprecher Dirk Heerdegen aber nicht sprechen.
Immerhin: Auf der Webseite von ProSieben startet am 22. November die
zweite Moorhuhnmeisterschaft.
    
ots Originaltext: w&v
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