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Werbekampagne soll Quotenschwund beim Tennis stoppen

    München (ots) - Eine millionenschwere Image-Kampagne soll die
miserablen Quoten der Tennisübertragungen im deutschen Fernsehen
stoppen. Die Vereinigung der Professionellen Tennisspieler (ATP) und
ihre Vermarktungsagentur ISL wollen mit der Kampagne "New Balls
please" Zuschauern wieder Appetit auf den Sport machen, berichtet das
führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in
seiner aktuellen Ausgabe.
    
    Denn den Appetit auf Tennisübertragungen haben die Zuschauer
offenbar gründlich verloren: Die Übertragung der Eurocard Open aus
Stuttgart endete für das ZDF in einer Quotenkatastrophe. Gerade mal
6,8 Prozent Marktanteil erreichte die Übertragung des Endspiels.
Hauptsponsor Eurocard machte schon einen Rückzieher. Offenbar sind
dem Unternehmen die 20 Millionen Mark für den globalen Auftritt
innerhalb der Masters-Serie zuviel.
    
    Insgesamt lassen sich die Verantwortlichen von ATP und ISL die
Kampagne und eine begleitende PR-Aktion rund 15 Millionen Mark kosten
- wohl Peanuts gegenüber den 1,2 Milliarden US-Dollar, die ISL für
die Vermarktungsrechte an den ATP-Turnieren zahlte.
    
    
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