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Fernsehwerbung im geteilten Bildschirm wird immer mehr zum Standard

München (ots) - Im deutschen Fernsehen etabliert sich eine neue Form der Werbung: Beim Splitscreen wird parallel zu den Spots im geteilten Bildschirm eine laufende Sendung eingeblendet. Nach ersten Erfolgen der Sender bei Sportübertragungen und Spielshows werde der geteilte Bildschirm schon bald zum Fernsehalltag gehören, prognostiziert das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner aktuellen Ausgabe. Möglich ist die neue Sendeform seit der Novellierung des Rundfunkstaatsvertrags im April dieses Jahres. Seither dürfen das Fernsehbild für Werbung geteilt und Spots auch einzeln ausgestrahlt werden. Dabei kennt die Kreativität der Sender kaum Grenzen. Denn die neuen Spots erregen die Aufmerksamkeit der Zuschauer und verringern außerdem das bei Werbern und Sendern gefürchtete Zapping, also das Umschalten der Zuschauer bei Beginn eines Werbeblocks. Die Sender können außerdem einen deutlichen Aufschlag verlangen, wenn sie den Spot im geteilten Bildschirm einzeln zeigen und nicht innerhalb eines Blockes. "Alles, was wir an Splitscreen-Blöcken anbieten, geht auch weg", sagt Jan Isenbart, Unternehmenssprecher beim Medien-Vermarktungsunternehmen IP Deutschland, das unter anderem die RTL-Werbezeiten vertreibt. Rund 73 Prozent von 300 befragten Zuschauern des Formel 1-Rennens auf dem Nürburgring erklärten beispielsweise, dass sie die Werbung im geteilten Bildschirm lieber sähen als einen normalen Werbeblock. Isenbart rechnet im Vergleich zu herkömmlichen Werbeblöcken mit einer Senkung der Zapping-Rate um durchschnittlich zehn Prozentpunkte. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 ( 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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