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Prüfsiegel für Web-Shops sorgen oftmals für Verwirrung statt für Sicherheit

München (ots) - Aus Angst vor Missbrauch und Betrug schrecken viele noch vorm Einkauf über das Internet zurück. Solche Bedenken versuchen die virtuellen Händler mit Prüfsiegeln unabhängiger Anbieter auszuräumen. Immer mehr derartige Zertifikate für Internet-Shops streiten auf dem deutschen Markt um Aufmerksamkeit, berichtet das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner neuesten Ausgabe. Die Fülle von Plaketten, Siegeln und Zertifikaten sorge bei den Verbrauchern jedoch eher für Verwirrung als für das Gefühl von Sicherheit, heißt es in dem Bericht. Fast jeden Monat komme ein neuer Anbieter dazu. Das Grundprinzip der Zertifizierung ist bei den meisten Anbietern ähnlich: Der Shopbetreiber lässt sein Geschäft unter die Lupe nehmen und verpflichtet sich, einen mehr oder weniger strengen Kriterienkatalog einzuhalten. Dafür darf er das offiziell anmutende Siegel auf seiner Website und in seiner Werbung platzieren. Doch die Unterschiede der Prüfsiegel zeigen sich vor allem beim Preis, den die Ladeninhaber für das Prüfverfahren und die Ausstellung des Zertifikats zahlen müssen: 500 Mark sind beim Kölner EHI Euro-Handelsinstitut fällig, 30.000 Mark hingegen verlangt die Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers für ihr Siegel "BetterWeb". Mit von der Partie ist auch der TÜV. Seit Mai dieses Jahres ließen sich zum Beispiel rund 30 Internethändler von der TÜV Secure iT aus Köln das Siegel "Certified E-Shop" ausstellen. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 - 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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