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Dienst am Kunden und besseres Image soll Lebensmittelketten aus der Krise helfen

München (ots) - Der brutale Preiskampf hat den deutschen Lebensmittelhandel in die Krise gestürzt: Der US-Handelskonzern Wal-Mart zwang die deutschen Ketten zu Preisabschlägen von bis zu 25 Prozent und löste einen ruinösen Verdrängungswettbewerb aus. Mehr Dienst am Kunden und der Aufbau eines überzeugenden Images könnten die angeschlagenen Handelsriesen aus der Krise führen, schreibt das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in der aktuellen Ausgabe. Statt in moderne Märkte und intelligente Service- und Sortimentskonzepte zu investieren, habe der Handel in den vergangenen Jahren die Logistik perfektioniert und Personal abgebaut, berichtet das Magazin. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist es nur Aldi gelungen, sich als Marke im Bewusstsein der Verbraucher festzusetzen. Laut w&v kommt langsam Bewegung in die Branche: Als eine der Ersten versuche die Discount-Kette Plus des Mülheimer Tengelmann-Konzerns ihr Image aufzupolieren. Sie ersetzte die typischen Schweinebauchanzeigen in den Tageszeitungen durch eine moderne Werbekampagne. Bei der RTL-Fernsehserie "Rita's Welt" tritt Plus sogar als Sponsor auf. Außerdem werden die 2.700 Märkte auf ein einheitliches Corporate Design getrimmt. Mit dem selben Ziel hat die Discounter-Linie Penny des Rewe-Konzerns für 200 Millionen Mark ihre Märkte aufgemöbelt. Die Metro-Tochter real schuf moderne Verkaufsflächen für Elektro-, Büro- und Medienartikel. In diesen Non-food-Segmenten sollen auch verstärkt Dienstleistungen angeboten werden. Trotzdem: Von einem integriertem Konzept für Sortiment, Service, Corporate Identity, Mitarbeiterführung und Preisgestaltung seien die meisten deutschen Lebensmittelhändler noch weit entfernt, bilanziert das führende Marketing-Magazin w&v in seiner Analyse. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 - 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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