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Deutsche Spielfilm-Regisseure zieht es zunehmend in die Werbung

München (ots) - Renommierte Spielfilmregisseure zieht es verstärkt in die Werbung. "Letztlich ist die Werbefilm-Sprache wesentlich innovativer als die des Spielfilms" sagt beispielsweise Dani Levy ("Stille Nacht", "Meschugge") in einem Gesprächsrunde mit vier deutschen Regisseuren, die das führende deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen in seiner neuesten Ausgabe präsentiert. Da in einem Werbespot wegen seiner Kürze eine große Energie liege, müsse der Regisseur viel mehr Kraft hineinlegen, bekräftigt Levy. Sebastian Schipper (Bundesfilmpreis für "Absolute Giganten") empfindet den Ausflug in die Welt der Werbespots als einen "heftigen und kurzen Flirt", auf den man als Regisseur nach einer "langen und innigen Beziehungen" bei der Produktion eines Spielfilms große Lust habe. Für Mark Schlichter (Regie-Förderpreis der Hypo-Bank und Sonderpreis für sein Erstlingswerk "Ex"), hat sich das Image der Werbung mittlerweile zum Positiven geändert. Der "pfui-bäh"-Ruf, der an Filmhochschulen noch vor zehn Jahren geherrscht habe, sei verschwunden. Wolfgang Becker (Filmpreise für "Schmetterlinge", "Kinderspiele"; Deutscher Filmpreis für "Das Leben ist eine Baustelle") findet die Arbeit in der Werbung vor allem dann reizvoll, wenn von Seiten des Unternehmens dem Regisseur viel Freiraum gelassen wird. "Die guten Clips entstehen dann, wenn der Kunde sich bewusst für einen Regisseur entscheidet, der Dinge tut, die keiner erwartet und vielleicht auch mal ein Tabu bricht", sagt Becker. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 - 1 40 oder schicken Sie einfach eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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