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Bertelsmannpatriarchin Liz Mohn denkt über Abkehr von Rechtsform der Aktiengesellschaft nach

München (ots) - Liz Mohn will nach dem Tod ihres Mannes Reinhard den Medienkonzern Bertelsmann wieder stärker auf die Bedürfnisse der Eignerfamilie ausrichten. Dies berichtet der Branchendienst Kontakter in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Die Sprecherin der Inhaberfamilie erwägt offenbar eine Abkehr von der Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) - möglicherweise zugunsten einer Kommanditgesellschaft (KG) wie der Kontakter unter Berufung aus Kreisen in der Gütersloher Konzernzentrale schreibt. Ein Vorteil der Änderung der Rechtsform wäre, dass sich Bertelsmann dem Druck der quartalsweisen Berichterstattung der Ergebnisse entziehen könnte. Bereits in der Vergangenheit hatte die Familie Mohn dafür gesorgt, den Konzern vor tieferen Einblicken durch Aktien-Analysten zu schützen. So verhinderte sie einen vom Investor Albert Frére geplanten Börsengang, indem sie ihm sein Anteilspaket für 4,5 Milliarden Euro abkaufte und so eine hohe Verschuldung in Kauf nahm. Würde sich Bertelsmann für die KG-Form entscheiden, wäre sie in der Medienindustrie in guter Gesellschaft. So ist der Burda Verlag, die Bauer Media Group und der WAZ-Konzern in dieser Gesellschaftsform organisiert. Eine Sprecher von Bertelsmann wies entsprechende Pläne zurück. Man plane nicht, von der Rechtsform einer AG abzurücken. Zum Gütersloher Konzern gehören u.a. der TV-Sender RTL, der Dienstleistungskonzern Arvato sowie der Verlag Gruner + Jahr (Stern, Geo etc.)

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