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Ostdeutsche bevorzugen Privatfernsehen

München (ots) - Die Ostdeutschen bevorzugen bei der TV-Programmwahl die privaten Anstalten gegenüber ARD und ZDF. Dieser Unterschied zu den Westdeutschen basiere vor allem auf sozialen Unterschieden, berichtet das führenden deutsche Marketing-Magazin w&v - werben und verkaufen (neueste Ausgabe). So schalteten Arbeitslose besonders gerne RTL, Sat.1 und ProSieben ein. Zudem erzeugten die größeren beruflichen und wirtschaftlichen Sorgen der ostdeutschen Zuschauer einen "Wunsch nach Ablenkung", welchem die privaten Anstalten mit ihrem unterhaltungsbetonten Angebot besser entgegenkämen. Ein weiterer Grund für die unterschiedliche TV-Programmwahl in Ost und West ist w&v zufolge die Bevorzugung der Privaten bei Arbeitern mit oder ohne Fachausbildung. Im Osten betrage ihr Anteil 42 Prozent, im Westen lediglich 28 Prozent. Der Studie zufolge sehen Ostdeutsche Arzt- und Krankenhaus-Serien und auch Informationen über das eigene Bundesland lieber als die Westdeutschen. Weniger Anklang fänden im Osten die Formate, welche ARD und ZDF als ihre Domäne sähen: politische Magazine, Reportagen, Wirtschaftssendungen, Kulturberichte und Volkstheater-Aufführungen. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 - 140 oder schicken Sie eine E-Mail an chefredaktion@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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