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München (ots) - Allianz: 70 Millionen für die Formel 1 Noch ist der Coup geheim: An diesem Wochenende werden Ralf Schumacher und Jenson Button erstmals mit dem blauen Allianz-Schriftzug am Heck beim Grand Prix von Europa über den Nürburgring flitzen. Der Versicherungskonzern steigt mit 70 Millionen Mark Sponsorengeld bei BMW-Williams ein und ist sich der Pole-Position im TV sicher: RTL rechnet mit zwölf Millionen Zuschauern. Schumi II und Button fahren für den Formel 1-Newcomer BMW sensationell erfolgreich, Großaufnahmen sind also garantiert. Shell: Neue Benzinmarke Optimax Ein kleiner gelber Fisch wird dem Tiger im Tank die Zähne zeigen. Der schillernde Korallenriff-Bewohner ist Sinnbild für die neue Benzinmarke Optimax, die der Hamburger Mineralölkonzern Shell ab Juni einführen wird. Das nahezu schwefelfreie Benzin wird in TV- und Radio-Spots, mit Anzeigen und direkt an der Zapfstation beworben (Agenturen: J. Walter Thompson, Frankfurt; Combera, München). Optimax, das Ablagerungen in Motor und Katalysator verhindern und dank seiner 99 Oktan die Leistung steigern will, ersetzt Shell Superplus. Soviel Gutes im Tank hat aber auch seinen Preis: Drei Pfenning mehr pro Liter soll die neue Spritmarke kosten. Verkauft wird der neue Treibstoff vorerst nur in Ballungsräumen. Werbung: Prominente sorgen für Aufmerksamkeit Zwischen sechs und neun Prozent aller deutschen Werbekampagnen setzen Prominente ein, mit steigender Tendenz. Voraussetzung für eine erfolgreichen Werbewirkung der Testimonials: hoher Idolwert der Promis, Imagekompatibilität mit der beworbenen Marke und sparsame Präsenz in der Werbelandschaft. Der Marketingreport zeigt, worauf in der Werbung mit Becker, Häkkinen & Co. zu achten ist, listet die Idolwerte für männliche und weibliche Werbeträger auf und untersucht die Erfolge einzelner Kampagnen. Kreditkarten: Plastikgeld fördert Konsumrausch Kreditkarten fördern bei dafür anfälligen Konsumenten den Kaufrausch. Dieses Fazit zieht der Wirtschaftspsychologe und Marketingexperte Gerhard Raab von der Fachschule Ludwigshafen in einer umfangreichen Studie. Und das nutzt die Werbung für das Plastikgeld. Promi-Kampagnen, die Vorspiegelung der grenzenlosen Verfügbarkeit finanzieller Mittel und der abstrakte Zahlungsvorgang mit den Karten führen zum Kontrollverlust. Im Rahmen der Untersuchung gaben Käufer, die mit Kreditkarte bezahlten, im Schnitt 1.723 Mark aus. Barzahler hingegen ließen nur 1.095 Mark in den Ladenkassen. Beide Gruppen aber waren der festen Überzeugung, ihre Ausgaben bewusst kontrolliert zu haben. Die aktuelle w&v 276 Seiten kontroverse und fundierte Nachrichten, Berichte, Reportagen, Interviews, Marktübersichten und Analysen rund um Marketing, Werbung und Medien. Dazu der mit 76 Seiten umfangreichste Stellenmarkt der Branche. ots Originaltext: w&v Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Weitere Informationen zu diesen und anderen Themen erhalten Sie bei der w&v-Redaktion. Faxen Sie Ihre Wünsche an 0 89 / 5 48 52 ( 140 oder schicken Sie eine E-Mail an heckel@wuv.de. Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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