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    München (ots) -          Ferrero: Neue Offenheit beim schweigsamen Riesen

    1999 war das Jahr der Revolution - zumindest für den italienischen Süßwarengiganten Ferrero (Nutella, Giotto, Raffaelo, Tic Tac, Mon Cheri). Denn der vergab in Italien erstmals zwei TV-Etats an externe Agenturen und ließ die Hausagentur Pubbliregia außen vor. Damit nicht genug: Der schweigsame Riese vertritt eine neue offensive Kommunikationspolitik, seit Pietro und Giovanni Ferrero die operativen Geschäfte der Luxemburger Konzern-Holding von ihrem Vater Michele übernommen haben. Die Söhne setzen konsequent auf junge Käufer - durch Sport-Sponsoring und neue Produkte. Die ungewohnte Offenheit kommt nicht von ungefähr: Ferrero, mit 7,7 Milliarden Mark Umsatz weltweit an vierter Stelle hinter den Konkurrenten Nestlé, Mars und Kraft Jacobs Suchard, musste 1998 erstmals Umsatzeinbrüche hinnehmen. Zusätzlich umreisst Kurt Götz, Marketing- und Vertriebschef von Ferrero Deutschland, die Produkt- und Marketingstrategie des Familienunternehmens - auch das ein Novum in der Kommunikationspolitik des Konzerns. Highlight am Rande: Ein w&v-Abriss zum "Mythos Nutella".          WAZ:  Europa im Visier

    "Wir planen, in jedem Land aktiv zu sein, das früher oder später
in die EU kommen wird", beschreibt Verleger Erich Schumann die
Expansionspläne der WAZ-Mediengruppe (rund 3,8 Milliarden Mark
Umsatz) in einem seiner raren Interviews. Der WAZ-Chef äußert sich
auch offen zu den TV-Plänen und Online-Aktivitäten der WAZ-Gruppe und
nimmt ungeschminkt Stellung zu Gratiszeitungen: "Das ist eine
Vergeudung von Ressourcen. Ich bin gespannt, wie lange sie es
aushalten, ihr Geld zu verbrennen." Zudem nimmt SPD-Mitglied Schumann
zu seiner 800.000-Mark-Spende an Helmut Kohl Stellung und verteidigt
diesen Schritt vehement.
    
    Morgan Stanley: Investment-Banker investiert ins Web-Business
    
    40 Millionen Mark ist dem US-Investmenthaus Morgan Stanley Dean
Witter (MSDW) der Einstieg ins deutsche Online-Business wert: Diese
Summe blätterte MSDW (mit dem US-Venture Capitalist J.H. Whitney) für
eine Minderheitsbeteiligung an der Berliner Website ImmobilienScout
24 hin. "Wir sind uns ganz sicher, dass Deutschland in Sachen
E-Commmerce der wichtigste Markt in Europa ist", bewertet Christian
Rochat, Managing Director Europa bei MSDW Private Eqity, in einem
w&v-Interview zum Thema New Economy und E-Business die Beteiligung.
Rochat lobt deren Führungsmannschaft und sieht es als MSDW-Aufgabe,
"das Unternehmen auf Aufsichtsratebene zu begleiten und
unterstützen". Im Klartext: MSDW will mit seinem umfassenden Know-how
die deutsche Website strategisch beraten und für den mittelfristig
geplanten Börsengang als Marktführer positionieren. " ,The Winner
takes it all' - diese Regel gilt besonders im Bereich B-to-C: Die
beste Marke zu haben und idealerweise der Erste zu sein, dazu ist
ImmobilienScout 24 auf Basis der heutigen Finanzierung in der Lage",
gibt Rochat die Marschrichtung vor.
    
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