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Europäische Rundfunkunion pocht auf Tour-de-France-Verträge

München (ots) - Der Ausstieg von ARD und ZDF aus der Live-Berichterstattung der Tour de France hat ein Nachspiel. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) pocht auf die Einhaltung entsprechender Verträge der öffentlich-rechtlichen Sender, berichtet das Branchenmagazin Werben & Verkaufen (W&V) in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Die EBU, ein Netzwerk von 75 Rundfunkanstalten, hatte im Juni den Vertrag mit dem Tour-Organisator ASO um drei Jahre verlängert. ARD und ZDF nehmen darin wichtige Rollen ein: Sie sollen über diesen Zeitraum 21 Millionen Euro für die deutschen Übertragungsrechte zahlen. ARD-Intendant Fritz Raff beharrt laut W&V indes darauf, dass die EBU lange vor dem neuen ASO-Vertrag wusste, dass erst nach Ablauf der Tour-Saison 2008 über die Zukunft der Tour-Berichte entschieden werden sollte. Die öffentlich-rechtlichen Sender wollen wegen der jüngsten Doping-Fälle im Radsport aus der Live-Berichterstattung aussteigen. Raff stimmt derzeit sein Vorgehen mit der ARD ab, Gespräche mit der EBU sind geplant. Eine Entscheidung soll im November fallen, so W&V. Pressekontakt: Petra Schwegler Europa-Fachpresse-Verlag GmbH w&v werben und verkaufen Ressort Nachrichten Hultschinerstr. 8 81677 München tel. 089 / 21 83 - 7113 mailto. petra.schwegler@efv.de Original-Content von: W&V Werben & Verkaufen, übermittelt durch news aktuell

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