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W&V Werbeindex: Stimmung der Werbewirtschaft trübt sich ein
Umfrage: Finanzinvestoren KKR und Permira schaden ProSiebenSat.1

    München (ots) - Die Werbewirtschaft rechnet in den kommenden Monaten mit schrumpfenden Ausgaben. Dies ist ein Ergebnis des vierteljährlich von der Zeitschrift Werben & Verkaufen durchgeführten Werbeindex. Auf die Frage, wie sich die Werbeumsätze im dritten Quartal entwickeln werden, überwiegen zwar noch optimistische Prognosen. Doch der Anteil derer, die Rückgänge befürchten, steigt von neun  (Umfrage I/08)auf jetzt 16 Prozent. Erfreulich sehen die Erwartungen für Online-Medien aus. Hier sagen 98 Prozent, dass deren Werbeeinnahmen steigen werden. Anders bei den Zeitschriften: Hier erwarten dies nur nur 22 Prozent.

    Im Rahmen des Werbeindex fragte W&V auch zur Situation bei der Sendergruppe ProSiebenSat.1. Danach gaben 65 Prozent der Befragten an, das Engagement der Finanzinvestoren KKR und Permira habe dem TV-Konzern nachhaltig geschadet. 80 Prozent teilen die Ansicht, dass derzeit allerdings die gesamte TV-Landschaft Probleme habe, da sie vor strukturellen Veränderungen stehe. Befragt zu den Expansionsplänen von ARD und ZDF im Internet, sagten 59 Prozent: Sie hielten es für eine Wettbewerbsverzerrung, wenn ARD und ZDF weiterhin mit Gebühren aufwändige Internet-Auftritte finanzieren könnten.

Pressekontakt:
Christof Wadlinger

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