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Image der Top-Manager wichtig für das Unternehmen

    München (ots) - Das Top-Management hat maßgeblichen Einfluss auf das Unternehmensimage. Das berichtet das wöchentlich erscheinende Magazin "Werben " Verkaufen" in seiner morgen erscheinenden Ausgabe. Auf Basis einer Befragung von 86 Branchenexperten hatte W&V den Imageschaden der Affären  von Klaus Zumwinkel (Deutsche Post), Heinrich von Pierer (Siemens), Josef Ackermann (Deutsche Bank), Alexander Ruzicka (Aegis) und Klaus Volkert (VW) für ihr Unternehmen untersucht.

    Einig waren sich die Befragten, dass das Top-Management generell maßgeblichen Einfluss auf das Unternehmens-Image hat (Top-Box-Zustimmung: 99 Prozent), wobei die Relevanz der Chefetage als Aushängeschild zunimmt (90 Prozent). Dass sie deshalb allerdings zurückhaltend agieren sollte, meint jedoch nur jeder Zweite (54 Prozent). Weiteres Ergebnis: Die jüngsten Affären haben das Vertrauen in die deutsche Führungselite insgesamt kaum erschüttert. Entsprechend wird auch der Schaden für das Ansehen des Wirtschaftsstandorts Deutschland eher mäßig bis gering (76 Prozent) angesehen.

    Im Einzelfall fällt das Urteil allerdings härter aus: Über die Hälfte der Befragten sind der Meinung, dass beispielsweise Klaus Zumwinkel (54 Prozent) oder Heinrich von Pierer (58 Prozent) dem Image von der Deutschen Post beziehungsweise Siemens sehr stark oder stark geschadet haben. Bei Alexander Ruzicka, der gegenwärtig auf der Anklagebank sitzt, erkennen sogar 81 Prozent einen starken oder sehr starken Ansehensverlust für die Media-Agentur Aegis, deren Chef er war. Lediglich Josef Ackermanns Mannesmann-Affäre wird inzwischen deutlich milder beurteilt (Top-Box-Wert "Schaden": 45 Prozent).

Pressekontakt:
Joachim Scholz

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