CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Situation im Westjordanland zunehmend kritisch
CARE versorgt Bevölkerung mit Hilfsgütern
Forderung nach Friedensverhandlungen und Zugang zu Opfern der Gewalt

Bonn/Jerusalem (ots) - In den vergangenen zwei Wochen hat CARE mit der Verteilung von medizinischen Hilfsgütern und Trinkwasser auf die anhaltende Gewalt und Zerstörung im Westjordanland reagiert. Krankenhäuser in Dschenin, Nablus, Ramallah und Jerusalem erhielten dringend benötigte Antibiotika, medizinisches Verbrauchsmaterial wie Spritzen, Handschuhe, Bandagen, Beatmungsschläuche und OP-Material sowie einen Stromgenerator. Diese Woche plant CARE medizinische Hilfstransporte in weitere Orte der Westbank und des Gaza-Streifens. Gemeinsam mit einheimischen Gesundheitsdiensten untersucht CARE zurzeit die Lage der betroffenen Bevölkerung. "Besondere Sorge bereitet uns die Ausbreitung von Durchfall- und akuten Atemwegserkrankungen", warnt Edith Wallmeier, Nothilfe-Koordinatorin von CARE Deutschland. "Ausgangssperren und Straßenblockaden behindern wichtige Hilfsanstrengungen. Ganze Viertel sind ohne Wasser, Nahrung und medizinische Grundversorgung. Seit Wochen können die Menschen weder ihrer Arbeit nachgehen, sich um ihre Felder oder ihr Vieh kümmern noch die Kinder zur Schule schicken." Zusammen mit anderen Hilfsorganisationen ruft CARE alle Verantwortlichen auf, Bedingungen zu schaffen, die humanitären Helfern Zugang zu den Not Leidenden ermöglichen, um sie mit lebenswichtigen Gütern versorgen und den Wiederaufbau einleiten zu können. Wallmeier: "Wir appellieren an die Konfliktparteien, auf einen gerechten und dauerhaften Frieden hinzuarbeiten, die Gewalt zu beenden und den Menschen endlich Entwicklungs- und Wachstumschancen zu geben, auf die sie ein Recht haben." CARE ist seit mehr als 50 Jahren in Israel, der Westbank und dem Gaza-Streifen tätig. Als Organisation, die sich der Armutsbekämpfung verpflichtet hat, fördert CARE in den palästinensischen Autonomiegebieten vor allem selbsthilfeorientierte Partnerschaftsprogramme zur Gesundheitsversorgung, Existenzsicherung und dem Aufbau von Sozialdiensten. Um die laufende Nothilfe intensivieren zu können, ist CARE auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen: Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Nahost" Online-Spenden: www.care.de ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen und die Vermittlung von Gesprächspartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: Christian Worms: 0228 97563-28, 0163 6250466 mobil Herausgeber: CARE Deutschland e.V., Dreizehnmorgenweg 6, 53175 Bonn Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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