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CARE-Video gegen Gewalt an Frauen: "Papa, sie werden mich Hure nennen" / Über vier Millionen Clicks

Bonn (ots) - Zum Ende der jährlichen Aktionstage "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" hat CARE das Video "#Dear Daddy" veröffentlicht. Es appelliert an Väter, ihre Töchter vor jeglicher Form von Gewalt zu schützen und keine Toleranz gegenüber verbalem Missbrauch zu zeigen.

"Gewalt gegen Frauen passiert überall und geht häufig weit über die körperliche Aggression hinaus. Auch scheinbar lockere, sexistische Bemerkungen können zu respektlosen Haltungen und Handlungen führen", erinnert Karl-Otto Zentel, CARE-Generalsekretär. Um den Kreislauf der Gewalt wirksam zu bekämpfen, müssten Frauen und Männer gleichsam aktiv werden. "Als Mädchen auf die Welt gekommen zu sein, darf nicht länger für sich schon eine große Gefahr sein", so Zentel.

Weltweit erlebt nach Angaben der Vereinten Nationen jede dritte Frau in ihrem Leben eine Form von Gewalt, sei es körperliche Misshandlung, sexuelle Übergriffe oder verbale Erniedrigung. Häufig sind die Täter männliche Familienmitglieder.

Für Millionen Frauen überall auf der Welt sind Gewalt, Diskriminierung und die Beschneidung ihrer grundlegenden Freiheiten trauriger Alltag. CARE ist der Überzeugung, dass der Kampf gegen diese Praktiken eine Frage der Menschenrechte ist, aber darüber hinaus auch der einzig sinnvolle Weg, um extreme Armut zu beseitigen und eine bessere, sichere Welt für beide Geschlechter zu schaffen. Die Entwicklung einer Gesellschaft ist nicht möglich, wenn nur der männliche Teil der Bevölkerung sein Potential erfüllt und am Fortschritt teilhat.

CARE setzt sich weltweit gegen Gewalt an Mädchen und Frauen ein und fördert die Durchsetzung ihrer grundlegenden Rechte und Gleichstellung. Besonders wichtig ist dies während Konflikten und Bürgerkriegen, während und nach Naturkatastrophen oder auf der Flucht.

Das Video in englischer Sprache können Sie hier ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=dP7OXDWof30

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