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Lage der Vulkanopfer verschlechtert sich

Bonn (ots) - Dringender Bedarf an Decken und Planen im Krisengebiet / CARE kritisiert Gebühren für Hilfstransporte in Ruanda Fünf Tage nach dem Ausbruch des Nyiragongo verschlechtert sich die Lage der Flüchtlinge in Zentralafrika. Hunderttausende Menschen, die aus dem kongolesischen Goma nach Ruanda geflohen und zum Teil in ihre zerstörte Stadt zurückgekehrt sind, müssen hungern. Es gibt kein sauberes Trinkwasser, immer mehr Flüchtlinge erkranken durch das mit Kohlendioxid und Methan vergiftete Wasser des Kivu-Sees. "Die Gefahr, dass Cholera und andere Epidemien ausbrechen, ist sehr groß", berichtet Edith Wallmeier, Nothilfekoordinatorin von CARE Deutschland. "Neben Hunger und Durst bedroht vor allem die Obdachlosigkeit Gesundheit und Leben der Flüchtlinge und Rückkehrer. Mit Beginn der Regenzeit im Januar hat eine feucht-kalte Witterung eingesetzt, der die meisten schutzlos ausgeliefert sind." CARE hat seine laufende Soforthilfe intensiviert: 20.000 Decken und 5.000 Planen sind auf dem Weg. Sie werden von Kenia ins Krisengebiet geflogen, da diese Waren in Ruanda nicht erhältlich sind. "Wenig hilfreich in einer solchen Katastrophensituation sind Pläne der ruandischen Regierung, humanitäre Transporte mit Gebühren zu belegen", kritisiert Wallmeier die Ankündigung, Steuern und Abgaben auf jeden Flug, jede Landung und Entladung zu erheben. Moskitonetze, Kochtöpfe, Becher, Teller, Kanister und Brennholz für weitere 5.000 Flüchtlingsfamilien werden zurzeit vor Ort gekauft. Bereits in den vergangenen Tagen verteilten CARE-Helfer in Ruanda 10.000 Decken, Wasserkanister und Kochgeschirr aus Eigenbeständen sowie Lebensmittel, die das Welternährungsprogramm der UN zur Verfügung stellte. Das von CARE betreute Flüchtlingslager Ruhengeri bietet rund 5.000 Menschen zusätzlich medizinische Versorgung durch eine mobile Ambulanz. Um die Nothilfe für die Vulkanopfer auch auf den Kongo ausweiten zu können, ist CARE dringend auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen: Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Nothilfe Kongo" Online-Spenden: www.care.de ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen und die Vermittlung von Gesprächspartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: Christian Worms: 0228 97563-28, 0175 9960649 mobil Angela Franz: 0228 97563-41, 0172 2142714 mobil Herausgeber: CARE Deutschland e.V., Dreizehnmorgenweg 6, 53175 Bonn Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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