CARE Deutschland-Luxemburg e.V.

Vulkanausbruch im Kongo: Hunderttausende auf der Flucht
CARE stellt Nahrungsmittel, Notunterkünfte, medizinische Grundversorgung

    Bonn/Ruhengeri (ots) - Der gewaltige Vulkanausbruch bei Goma vor
zwei Tagen hat hunderttausende Überlebende über die Grenze nach
Ruanda getrieben. Die internationale Hilfsorganisation CARE stellt
umfangreiche Soforthilfe zur Verfügung, um die vor den Lavamassen
flüchtenden Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. - insbesondere
Notunterkünfte, Decken, mobile Kliniken und sanitäre Anlagen.
    
    "Goma ist dem Erdboden gleich und weitgehend schwarz. Die Stadt
brennt", sagt Anne Morris, Leiterin des CARE-Büros in Ruanda, nach
einem ersten Erkundungsflug über die Stadt, die einmal 350.000
Einwohner hatte. "Mindestens 50 Prozent der Häuser sind zerstört -
Regierungsgebäude, Schulen, Krankenhäuser, Banken - alles weg. Die
Menschen kommen mit leeren Händen an der Grenze an und brauchen
unverzüglich Hilfe."
    
    CARE-Mitarbeiter helfen Überlebenden, die sich in die Gegend
zwischen Gisenyi und Ruhengeri, einer Stadt nahe der
ruandisch-kongolesischen Grenze gerettet haben. In einer mobilen
Klinik werden sie basismedizinisch versorgt, Material für
Notunterkünfte und Decken werden herangeschafft. Darüber hinaus
versorgt CARE die Menschen mit proteinreicher Nahrung.
    
    Morris: "Bei einer so großen Zahl an Flüchtlingen auf engem Raum
ist es extrem wichtig, schnellstmöglich Strukturen zu schaffen - dazu
gehören Unterkünfte, sanitäre Anlagen, medizinische Versorgung und
Sicherheitsaspekte."
    
    CARE ist eine der großen internationalen Hilfsorganisationen und
seit 1984 in Ruanda tätig. Über 140 Projekte der Armutsbekämpfung in
den Bereichen Landwirtschaft, Gesundheit und Wasserversorgung wurden
hier seither durchgeführt.
    
    
ots Originaltext: CARE
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