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Tadschikistan: Afghanische Flüchtlinge kommen über grüne Grenzen / CARE Deutschland ruft zu Spenden auf

Bonn/Dushanbe (ots) - Bonner Hilfsorganisation leitet umfassendes Hilfsprogramm im Grenzgebiet ein - enge Zusammenarbeit mit Arbeiter-Samariter-Bund Mit dem Beginn internationaler militärischer Aktionen gegen das Taliban-Regime verschärft sich die humanitäre Situation der afghanischen Bevölkerung erneut. "Viele Menschen versuchen verzweifelt, das Land zu verlassen. Wenngleich die Grenze zu Tadschikistan offiziell geschlossen ist, gelangen viele über grüne Grenzen in das Nachbarland, das selbst mit großer Nahrungsmittelknappheit zu kämpfen hat." Edith Wallmeier, Nothilfekoordinatorin von CARE Deutschland warnt: "Bereits jetzt leben Tausende Flüchtlinge ohne sauberes Trinkwasser, ohne ausreichende Ernährung und ohne festes Dach über dem Kopf im Niemandsland zwischen beiden Staaten. Täglich wächst ihre Zahl - in spätestens drei Wochen ist zudem mit dem Wintereinbruch zu rechnen. Tadschikistan, das unter einer lang andauernden Dürre zu leiden hat, ist aus eigener Kraft nicht in der Lage, den Flüchtlingsstrom zu bewältigen." CARE Deutschland hat am vergangenen Wochenende gemeinsam mit dem Arbeiter- Samariter-Bund ein umfassendes Hilfsprogramm für afghanische Flüchtlinge im tadschikisch-afghanischen Grenzgebiet eingeleitet. Zunächst konzentrieren sich die Maßnahmen auf die Versorgung von 10.000 Menschen - hauptsächlich Frauen, Kinder und Alte, die in einem ausgetrockneten Flussbett Zuflucht gesucht haben. Neben Nahrungsgrundlagen wie Mehl, Öl und frischem Gemüse sollen rechtzeitig vor Wintereinbruch auch Decken, Matratzen und winterfeste Unterkünfte bereitgestellt werden. In einer zweiten Phase planen die beiden Hilfsorganisationen, auch die von der Flüchtlingswelle unmittelbar mitbetroffene Not leidende einheimische Bevölkerung in ihre Hilfsmaßnahmen einzubeziehen. Spendenkonto 44 040 Sparkasse Bonn (BLZ 380 500 00) Stichwort "Afghanistan" Online-Spenden: www.care.de CARE ist eine der weltweit größten internationalen Hilfsorganisationen mit langjähriger Erfahrung in der Flüchtlingshilfe. In Tadschikistan führt CARE seit 1994 durchgehend Programme zu nachhaltiger Ernährungssicherung, Ausbildung und Gesundheit durch. Über 200 ständige Mitarbeiter vor Ort und die jahrelange enge Zusammenarbeit mit einheimischen Behörden, UN-Organisationen und internationalen Nichtregierungsorganisationen qualifizieren CARE heute in besonderer Weise, Programme zur Flüchtlingshilfe in Tadschikistan zu etablieren. ots Originaltext: CARE Deutschland e.V. Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen und die Vermittlung von Gesprächspartnern steht unsere Pressestelle zur Verfügung: Angela Franz: 0228 97563-41, 0172 2142714 mobil Original-Content von: CARE Deutschland-Luxemburg e.V., übermittelt durch news aktuell

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